Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

Kulturnacht

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"Eine Weltepoche, die anders als jede frühere geprägt ist durch Weltpolitik, Welttechnologie, Weltwirtschaft und Weltzivilisation, bedarf eines Weltethos." So Hans Küng zu seinem Projekt Weltethos, das ein Versuch ist, eine universale, weltweit gültige Ethik aufgrund der gemeinsamen ethischen Werte der Weltreligionen aufzustellen. Zwar gibt es solche ethischen Gemeinsamkeiten wie die sogenannte Goldene Regel ("Was du nicht willst, was man dir tu, das füge auch keinen anderen zu"), aber andererseits gibt es auch gravierende Unterschiede. Insofern ist das Projekt Weltethos mit Skepsis zu beurteilen.

Der Vortrag gibt einen Überblick über die Grundlagen der Ethik in den Religionen und geht vor allem auf die Fragen ein: Was ist das Gute? Wie ist die Diskrepanz zu erklären, dass die Weltreligionen Frieden verkünden und dass doch oft im Namen der Religion Krieg geführt wird? Inwiefern ist die Religion heute noch "Hüterin" von Moral und Ethik? Welche Rolle spielt die Religion in der Bioethik, wo es um die Würde und die Grenzen menschlichen Lebens geht? Ist letztlich eine Ethik auch ohne Religion im Sinne der Goldenen Regel möglich?

Anmeldung: Siehe Kursdetails Kaiser und Konfuzius - Das klassische China

( ab Mo., 12.11., 19.30 Uhr )

China blickt auf 5000 Jahre Geschichte zurück - so wird es jedenfalls immer wieder gesagt. Diese gewaltige Zeitspanne hat zwar ihre Berechtigung, doch die Geschichte Chinas ist genauso von Brüchen und Veränderungen geprägt wie von Kontinuitäten und Konstanten.

Der Vortrag wird Grundzüge der chinesischen Geschichte aufzeigen und deutlich machen, welcher Dynamik China bereits in seiner Vergangenheit unterworfen war. Er wird zudem aufzeigen, wie weit die Kenntnis des klassischen China auch das moderne China ein Stück weit verständlicher macht.

Dr. Cord Eberspächer ist Historiker und Sinologie. Er hat in Oldenburg, Hamburg, Leiden und Peking studiert und bekleidete Forschungsstellen in Berlin und Bristol. Seit 2010 ist er Direktor des Konfuzius-Instituts an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Anmeldung: Siehe Kursdetails Krupp und Kommunismus - Das moderne China

( ab Mo., 26.11., 19.30 Uhr )

Es wird gerne behauptet, dass China heute mit einem Bein mitten im 21. Jahrhundert, mit dem anderen aber noch im 19. steht. Wie ist es zu dieser Entwicklung gekommen? Wann hat sie begonnen?

Der Vortrag wird erörtern, wie und wann Chinas Weg in die Moderne begonnen hat und wie er bis in die Gegenwart verlaufen ist. Dabei wird er auch auf den Austausch Chinas mit dem Westen eingehen und aufzeigen, wie weit auch das China der Gegenwart von seinen Erfahrungen im 19. und 20. Jahrhundert geprägt ist.
Ingo Sommer studierte Architektur und Stadtbau. Er arbeitete in Architekturbüros und Baubehörden. Zusätzlich widmete er sich der Baugeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, seiner Dissertation, seiner Habilitation, Lehraufträgen und Veröffentlichungen. Er ist Honorarprofessor an der Universität Oldenburg. Wegen seiner Verdienste um Denkmalschutz und Architekturgeschichte wurde er mit der Medaille der Oldenburgischen Landschaft geehrt.

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Ortskuratorium Neuss

Anmeldung: Siehe Kursdetails Verführung Rokoko

( ab Do., 22.11., 19.00 Uhr )

Gerade im Herbst und Winter mit Regen und Schneematsch ist es gut, sich an die Leichtigkeit und verspielte Eleganz des Rokoko zu erinnern. Zunächst in Frankreich entwickelt und dann über ganz Europa verbreitet, zeigt dieser Stil vorrangig Ornamente und viel Dekoration in hellen Farben und asymmetrischen Formen. Thematisch widmeten sich die Rokoko-Maler wie Antoine Watteau und François Boucher der Darstellung galanter und erotischer Szenen, wie Rosalba Carriera Pastellbildern oder wie Giovanni Battista Tiepolo der Freskenmalerei.

In dem Vortrag sollen Beispiele der Kunst des Rokoko sowohl aus dem Bereich der Malerei wie der Architektur und Inneneinrichtung vorgestellt werden.

Anmeldung möglich Maria Stuarda

( ab Sa., 22.12., 19.30 Uhr )

Friedrich Schillers historische Dramen waren für die italienische Oper des 19. Jahrhunderts häufig ideale Vorlagen. In seiner 1800 uraufgeführten "Maria Stuart" steht der Konflikt der englischen Königin Elisabeth I. mit ihrer schottischen Halbschwester Maria Stuart im Mittelpunkt. Mit wenigen Änderungen konnte Giuseppe Bardari aus diesem Schauspiel ein Libretto entwickeln, und eine schöne und unglückliche Heldin ist im Belcanto ohnehin die ideale Titelfigur. Ungewöhnlich reizvoll waren für Gaetano Donizetti (1797-1848) zwei gleichgewichtige weibliche Hauptrollen. Seine packende Musik, in der sich sowohl die Dramatik des Konfliktes als auch die Einsamkeit der eingekerkerten Maria spiegelt, zählt zu dem Schönsten, was Donizetti je komponiert hat.

Musikalische Leitung:
Lukas Beikircher
Inszenierung:
Guy Joosten

Anmeldung möglich Xerxes

( ab Di., 29.1., 19.00 Uhr )

Als barocker Opernheld kämpft der Perserkönig Xerxes nicht um militärische Siege, sondern um eine Frau, die er trotz seiner virtuosen Gesangskunst nicht bekommen kann. Seine Begierde zwingt die anderen, sich zu verstellen, zu fliehen, mit Selbstmord zu drohen und falsche Versprechungen zu machen, bis Xerxes in die eigene Falle tappt und das turbulente und bildschöne Opernspektakel mit einem Happy End schließt.

Musikalische Leitung:
Konrad Junghänel
Inszenierung:
Stefan Herheim

Anmeldung: Siehe Kursdetails Wiesenstein

( ab Do., 17.1., 19.30 Uhr )

Der Autor liest aus seinem Gerhart Hauptmann-Roman.

In Kooperation mit der Stadtbibliothek Neuss.
Nicht von ungefähr versichert Fontane in einem Brief während der Arbeit an Effi Briest, er habe sich an seinem 1896 erschienenen Roman über einen fatalen Ehebruch "ganz dumm corrigirt." Fontanes Roman über das Lieben und Sterben der "Tochter der Luft" ist nicht nur sein erfolgreichster und meistgelesener, sondern auch der in der Fontane-Forschung immer noch und immer wieder am intensivsten diskutierte Text des Autors.

Dies liegt vor allem daran, dass der Autor - in einem Maße, wie wohl bei keinem zweiten seiner Romane - unter der Oberfläche eines vermeintlich realistischen Erzählens ein untergründiges, vielfach verzweigtes und dichtes Netz aus symbolischen, mythologischen und zeithistorischen Anspielungen geknüpft hat; ein Netz, das immer wieder zu neuen Entdeckungen und Spekulationen Anlass gibt. Kurzum: Gründe genug also, um anlässlich des zweihundertsten Geburtstag des Dichters noch einmal die Untergründe und Nebengänge von Fontanes berühmtestem Roman auszuleuchten und die neuesten Erkenntnisse der Forschung in übersichtlicher und verständlicher Weise zu präsentieren.

Vortrag in Zusammenarbeit mit der Theodor-Fontane-Gesellschaft Sektion Neuss/Düsseldorf

Anmeldung: Siehe Kursdetails Schweden: Stockholm - Mälarsee - Uppsala

( ab Di., 6.11., 17.30 Uhr )

Die Lage an der Ostsee und am Mälarsee, dem drittgrößten See Schwedens, verleiht Stockholm, der "Königin vom Mälarsee", ihren besonderen Reiz. Die Stadt breitet sich auf 17 Inseln aus. Jede Insel ein Stadtteil mit einem eigenen Charakter. Uppsala, die charmante Studentenstadt, ist eine alte, junggebliebene Stadt mit der ältesten Universität in Nordeuropa und wertvollen Kulturgütern. Der Mälarsee ist die Wiege der schwedischen Geschichte und Kultur. Von hier aus starteten einst die Wikinger ihre Eroberungsfahrten in ferne Länder. Hier begann aber auch die Christianisierung Schwedens, wovon noch Runensteine und alte Kirchen zeugen. Verträumte Orte mit den typischen roten Häusern, von der Eiszeit geprägte Geländeformen, unzählige Seen, Ackerland und dichte Wälder charakterisieren die Landschaft am Mälarsee.

Der Vortrag stellt Stockholm und Uppsala vor und gibt Einblicke in die eindrucksvolle Naturlandschaft und vielfältige Kultur Mittelschwedens.

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