Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

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Foodsharing Neuss und Transition Town Neuss laden ein zum fröhlichen Schnippel-Abend mit geretteten Lebensmitteln. Vor Ort wird gemeinsam entschieden, was gekocht wird. Je nach Ernte, Saison oder Wetter kann das sehr unterschiedlich sein, aber immer wieder bunt, überraschend, abwechslungsreich, lecker und nachhaltig. 30 Prozent aller Lebensmittel landen im Müll. Damit soll nun endlich Schluss sein. Wir möchten nichts mehr wegwerfen! Die Lebensmittel für den Schnippel-Abend kommen großenteils vom Lammertzhof aus Kaarst. Das Gemüse ist nur etwas krümmer, als das was du aus dem Laden kennst. Vielleicht hat eine Zucchini zwei Köpfe oder eine Ecke vom Maiskolben ist abgebrochen. Trotzdem bleiben hochwertige Lebensmittel so im Laden liegen. Auch als reduzierte B-Ware wird sie nicht beachtet. Das sind aber keine Gründe, um die Lebensmittel wegzuwerfen.
Die Dozenten engagieren sich hier:
https://foodsharing.de/
https://www.transitiontown-neuss.de/
https://veganice.eu/

Wer mitmachen möchte, melde sich bitte für jeden der drei Termine einzeln an bei Sonja Krekow: sonjakrout@gmx.de
Im Sinne des nachhaltigen und kritischen Konsums, laden wir herzlich zum fröhlichen Tauschen ein. Bei Kaffee und selbstgebackenen veganen Kuchen wandern Lieblingsstücke von Mensch zu Mensch. Ab 12:30 Uhr könnt Ihr Eure Sachen (z. B. gewaschene Kleidungsstücke, Taschen, Schuhe, Schmuck, Gürtel, kleinere Haushaltsgegenstände, Schreibwaren/Bücher) auf den Tischen auslegen. Durchstöbert Eure Schränke nach Lieblingsstücken, die Ihr nicht mehr tragt oder benutzt und die nun die Besitzerin oder den Besitzer wechseln dürfen. Das Motto hierbei ist: Qualität vor Quantität. Im besten Fall werdet Ihr überschüssige Kleidung und Dinge sinnvoll los und findet selber noch das ein oder andere Stück, das Ihr schon immer gesucht habt. Nach einer kurzen Begrüßung und mündlichen Informationen geht es los. Habt Ihr schon aussortiert und gerade nix zum Tauschen übrig? Kein Problem! Einfach nur zum Gucken kommen ist genauso gern gesehen. Solltet Ihr dann etwas finden, das Euch gefällt - nehmt es gerne mit.
Noch ein Hinweis: Wir möchten keine Regel aufstellen bezüglich der Stückzahl an mitgenommenen und mitgebrachten Dingen. Wenn möglich, wäre es aber schön, wenn Ihr am Ende Dinge, die von Euch übrig geblieben sind, wieder mitnehmt. Falls das nicht möglich ist, organisieren wir aber das Weitergeben an andere Menschen. Die Homepage des Vereins, mit dem die Kooperation geplant ist, findet Ihr unter: veganice.eu
Der Eintritt ist frei!
Wer mitmachen möchte, melde sich bitte per E-Mail an bei Sonja Krekow: sonjakrout@gmx.de.
Durch das gemeinsame Reparieren setzen engagierte Bürger/innen ein Zeichen gegen eine sorglose Wegwerf-Gesellschaft. Weiterhin werden wertvolle natürliche und menschliche Ressourcen geschont, weil Gebrauchsgüter länger nutzbar bleiben. Die wieder instand gesetzten Gegenstände erhalten eine neue Wertschätzung, statt auf dem Müll zu landen. Zudem teilen Menschen untereinander ihr Wissen über das Reparieren und die Technik dahinter. Laien und Experten arbeiten zusammen, geben Hilfe zur Selbsthilfe und regen so zu einem bewussten Konsumverhalten an. Gleichzeitig treffen Menschen am Reparaturtisch aufeinander, das stärkt den lokalen Zusammenhalt und schafft neue Bekanntschaften. Für Reparaturen aus den Bereichen Textil, Fahrrad, Elektrik stehen Reparaturfachkundige und die notwendigen Materialien und Werkzeuge vor Ort bereit.
In der Transition-Town-Initiative finden sich Bürger/innen zusammen, die ein Bewusstsein für das globale Ölfördermaximum (http://www.peak-oil.com/) und den Klimawandel entwickelt haben. Durch lokale Aktivitäten (z. B. "urban gardening", energiebewusstes Bauen, "Upcycling" (http://bit.ly/2aSilLa) von gebrauchten Gütern, Lebensmittel-Rettung sowie Anbau und Verarbeitung lokalen Gemüses) setzen Bürger/innen sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt und für ein zukunftsorientiertes Zusammenleben mit Gemeinschaftssinn ein.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Ausrangierten Dingen ein neues Leben geben macht riesigen Spaß und kostet wenig. Aus dem vorhandenen Materialfundus kann Neues gestaltet werden, eigene Projekte können mitgebracht und realisiert werden. So wird z. B. bedrucktes oder beschriebenes Papier zu neuen individuellen Recyclingblöcken. Aufwerten statt Wegwerfen - natürliche Ressourcen werden geschont. Die Werkstatt ist nicht als fester Kurs konzipiert, angefangene Projekte können hier vollendet werden. Jeder Termin kann einzeln besucht werden.
In der Transition-Town-Initiative finden sich Bürger/innen zusammen, die ein Bewusstsein für das globale Ölfördermaximum (http://www.peak-oil.com/) und den Klimawandel entwickelt haben. Durch lokale Aktivitäten (z. B. "urban gardening", energiebewusstes Bauen, "Upcycling" (http://bit.ly/2aSilLa) von gebrauchten Gütern, Lebensmittel-Rettung sowie Anbau und Verarbeitung lokalen Gemüses) setzen Bürger/innen sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt und für ein zukunftsorientiertes Zusammenleben mit Gemeinschaftssinn ein.
Die Termine können jeweils einzeln besucht werden. Bitte Anmeldung zur Abstimmung der geplanten Projekte unter: upcycling@tt-neuss.de
 
Die Macht der Computer scheint unbegrenzt. Ihre Algorithmen erfassen und bewerten unsere gesamte Lebenswelt und scheinen jeden einzelnen von uns berechenbar zu machen. Egal ob es um unsere Konsumentscheidungen, unsere politischen Überzeugungen oder unsere sexuelle Orientierung geht - es heißt, der Computer wüsste mehr darüber als unsere Freunde und Familie - oder gar wir selbst. Gerne werden daher von Politik und Wirtschaft Computer und elektronische Handlungsanweisungen genutzt, um eine Vielzahl von Problemen zu lösen und Prognosen zu erstellen.
Doch wie weit reichen die Möglichkeiten von Computern? Was ist künstliche Intelligenz? Was kann ein Algorithmus erfassen - und was klammert er dabei aus? Und die wichtigste Frage: Was macht das mit dem Menschen und der Gesellschaft?
Abseits von endlosen Aufzählungen über die Größe aktueller Datensammlungen oder den Lobbyversuchen großer Internetkonzerne soll diese Veranstaltung ein Gespür für die technischen Möglichkeiten und die
gesellschaftlichen Folgewirkungen der Digitalisierung geben.
"Digitale Stammtische" bieten Ihnen die Möglichkeit, sich über Fragen der Digitalisierung zu informieren. Claire Straaten führt Sie durch die Nachmittage, bei denen per Videoübertragung Experten aus ganz Deutschland zugeschaltet werden, um Ihre Fragen zu beantworten. Die Digitalen Stammtische finden in entspannter Atmosphäre im Sesselraum der VHS bei Keksen und Getränken statt. Sie müssen keinerlei Vorkenntisse mitbringen, keine Smartphones oder Computer selbst bedienen, sondern können die Zeit nutzen, um sich zu informieren, zuzuhören und ins Gespräch zu kommen.
Thema dieses Digitalen Stammtisches: Gesundheit aus dem Netz - Wie verlässlich sind Informationen aus dem Internet?
Heute befragen viele Menschen bei Risiken und Nebenwirkungen nicht nur ihren Arzt oder Apotheker, sondern vor allem auch das Internet. Auch Senioren haben das Netz als Hauptinformationsquelle in Gesundheitsfragen
für sich entdeckt. Doch auf der Suche nach Symptomen wird man oft mit einer Vielzahl an Informationen und Empfehlungen konfrontiert.
Wie seriös sind diese? Woran sich verlässliche Informationsportale zum Thema Gesundheit im Internet erkennen lassen und was man beispielsweise bei der Online- Bestellung von Medikamenten beachten sollte, darüber informiert ein Experte der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) beim "Digitalen Stammtisch".
Claire Straaten führt Sie durch die Digitalen Stammtische, bei denen per Videoübertragung Experten aus ganz Deutschland zugeschaltet werden, um in entspannter Atmosphäre Ihre Fragen zu beantworten.
Die Kabbala erfreut sich bis heute großer Beliebtheit, vor allem in der modernen Esoterik. Die jüdische Kabbala war ursprünglich ein kompliziertes theologisches System. Entstanden in der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts in Südfrankreich, verbreitete sich diese Form der Mystik im 13. Jahrhundert in Spanien und später in Palästina (Safed). Ziel war eine Annäherung an Gott durch eine mystische Schau Gottes.

Die Bewegung des Sabbatianismus, die im Jahr 1666 Sabbatai Zwi zum Messias ausrief, bedeutete schließlich das Ende der Blütezeit der jüdischen Kabbala. Sie erlebte dafür aber einen Aufschwung in christlichen und esoterischen Kreisen. Vor allem im esoterischen Bereich hat die Kabbala vom 19. Jahrhundert bis heute Erfolge zu verbuchen, allerdings in sehr vereinfachter Art und Weise. Zu der sogenannten Hollywood-Kabbala zählen als bekennende Anhänger Stars wie Madonna oder Britney Spears.

Der Vortrag gibt einen Überblick über die Entstehung, Geschichte und Gegenwart der Kabbala.
1424 beschloss der Rat der Stadt Köln, alle jüdischen Einwohner auszuweisen. Mehr als 370 Jahre lang hatte dieses Ansiedlungsverbot Bestand. Zu den ersten Juden, die sich seit 1798 wieder in Köln niederließen, zählte auch der junge Kaufmann Salomon Oppenheim jr. aus Bonn. Rasch stieg er zu dem mit Abstand wohlhabendsten jüdischen Bürger Kölns auf. Die wirtschaftliche und soziale Sonderstellung der Familie, die über Generationen fortdauerte, bedingte nach jüdischer Tradition gleichzeitig eine besondere Verantwortung für die Gemeinschaft.
Diesem Gebot verschloss sich die Bankiersfamilie nicht. Wie sie sich im Einzelnen engagierte, ist einer der Schwerpunkte des Vortrags. Zu ihren nachhaltigen Engagements zählt der eminente Beitrag zur Vollendung des Kölner Doms, der sein jüdisches Pendant in der Finanzierung der ersten Kölner Synagoge der Neuzeit findet.
Auch politisch zeigten die Oppenheims Profil. In den 1840er Jahren setzten sie sich an die Spitze der bürgerlichen Emanzipationsbewegung im Rheinland. Ihr Ziel war es, die rechtliche Gleichstellung der Juden in der Gesellschaft zu erkämpfen, die jedoch erst 1871 Realität wurde.

Die Geschichte der Familie Oppenheim zeigt ferner, dass wirtschaftliche Erfolge und Leistungen zugunsten des Allgemeinwohls keineswegs vor antijüdischen und antisemitischen Angriffen schützten. Traditionelle kirchliche Sichtweisen, Unwissenheit, Sozialneid und rassistische Lehren bildeten den Nährboden. In den 1850er Jahren zogen die Oppenheims für sich die Konsequenz, zum Christentum zu konvertieren.
Die Mehrheitsgesellschaft fuhr jedoch fort, die jüdische Abkunft der Oppenheims als Makel anzusehen. Beispiele bieten der berufliche Werdegang des Orientforschers Max von Oppenheim und die beinahe tödliche Bedrohung der Familie während des NS-Regimes. Die Geschichte der Oppenheims verkörpert daher sowohl Glanz als auch Tragik des deutsch-jüdischen Verhältnisses. Gleichzeitig stellt sie Fragen nach dem Verhältnis von Identität und Anpassung.
Die Entwicklung der jüdischen Gemeinde in Neuss, deren Ursprünge bis ins Mittelalter zurückreichen, erlebte ihren Höhepunkt Ende des 19. Jahrhunderts. Nur wenige offensichtliche Zeugnisse aus der Zeit vor der Verfolgung und Vernichtung sind im Stadtbild erhalten. Gleichwohl lassen sich vor dem Hintergrund der archivischen Überlieferung eine Vielzahl von Spuren entdecken. Bei einem Rundgang durch die Innenstadt entsteht so ein lebendiger Eindruck vom jüdischen Leben.

Anschließend lädt die Jüdische Gemeinde zu koscherem Essen und Wein in die Lehrküche der VHS im RomaNEum ein. (Eine Lebensmittelumlage 15 € pro Person wird vor Ort erhoben).

Eine Anmeldung ist bis zum 29.3. erforderlich, telefonisch unter 02131 90 42 50 oder per Email unter stadtarchiv@stadt.neuss.de

Treffpunkt: Stadtarchiv Neuss

In Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Neuss und der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf.

Anmeldung: Siehe Kursdetails Die Deutschen von London

( ab Mo., 6.5., 18.30 Uhr )

"Wir sind Nachbarn des Festlandes, nicht aber Teil von Europa". Diese Auffassung vertrat Lord Bolingbroke bei den Friedensverhandlungen von Utrecht im Jahre 1714. In ähnlicher Weise äußerte sich nicht nur Winston Churchill mehr als zwei Jahrhunderte später, sondern diese Ansicht wird auch heute noch von vielen Briten vertreten.

Die Brexit-Entscheidung vom Juni 2016 hat das fehlende Zugehörigkeitsgefühl zu Europa erneut deutlich werden lassen. Dabei übersehen die Briten allzu gerne die engen wirtschaftlichen, sozialen und familiären Verflechtungen mit dem europäischen Festland. Sie nehmen zwar die Einwanderung aus ihren ehemaligen Kolonien zur Kenntnis, doch sie verdrängen die europäische Einwanderung. Dabei war Britannien über viele Jahrhunderte ein beliebtes Einwanderungsland für Europäer. Unter ihnen bildeten die Deutschen mehr als zweieinhalb Jahrhunderte die größte Einwanderungsgruppe. Sie haben zusammen mit den Schweizern und Niederländern einen wichtigen Beitrag zum Aufstieg Großbritanniens zur Weltmacht beigetragen.

Der Vortrag befasst sich mit den deutschen Einwanderern in London und ihrem Einfluss auf Handel, Banken und Gewerbe.

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Kurs abgeschlossen oder Anmeldefrist überschritten.
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Anmeldung: Siehe Kursdetails
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Kontakt

Volkshochschule Neuss
im Romaneum - 3. Etage 
Brückstraße 1
41460 Neuss

Telefon 0 21 31 / 90 41 51
Telefax 0 21 31 / 90 24 67
E-Mail vhs@stadt.neuss.de
Anmeldungen per Fax: 02131 / 90 23 87

Öffungszeiten

Anmeldung
Persönlich (RomaNEum, 3. Etage)
Montag – Freitag: 9.00 – 12.00 Uhr
Donnerstag: 15.00 – 18.00 Uhr

Anmeldung für Deutschkurse
Nur persönlich möglich!
(RomaNEum, 3. Etage)
Montag – Mittwoch: 9.00 – 12.00 Uhr

Servicetelefon: 02131 – 904151
Montag – Mittwoch: 9.00 – 16.00 Uhr
Donnerstag: 9.00 – 18.00 Uhr
Freitag: 9.00 – 12.00 Uhr

Gerne vereinbaren wir mit Ihnen weitere
Termine für Anmeldungen und Beratungen.

Öffnungszeiten des  RomaNEums
Montag – Freitag: 08.00 – 21.30 Uhr
Samstag – Sonntag: 08.15 – 18.00 Uhr

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