Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

Fachbereich 4: Geist und Natur

Philosophie und Religion

Für diesen Fachbereich steht Ihnen Frau Hebben gerne zu einem Beratungsgespräch zur Verfügung. Ihre persönliche Anmeldungen zu einem Kurs nimmt  Frau Reinhard entgegen. Für die Anmeldung zu Tagesfahrten und Exkusionen wenden Sie sich bitte an Frau Zimmermann .

Ein Anmeldeformular finden Sie hier.

Möchten Sie sich lieber über das Internet anmelden, dann geht es hier für Sie weiter.

 

 

Kursangebote >> Kursbereiche >> Kultur >> Philosophie und Religion

Seite 1 von 1

freie Plätze Philosophieren am Nachmittag

( ab Sa., 16.2., 15.00 Uhr )

Gehören Sie zu den Menschen, die gerne Bücher zu philosophischen Themen lesen, aber nicht immer "im stillen Kämmerlein" bleiben, sondern sich darüber mit anderen in ansprechender Atmosphäre austauschen wollen? Dann herzlich willkommen zu unserer neuen Gesprächsrunde am Nachmittag, geleitet und moderiert von dem Philosophen Jost Guido Freese.

Wir besprechen und diskutieren abschnittweise ein philosophisches Buch. Vor und zwischen den Seminartagen lesen Sie selbstständig. Neben einem besserem Verständnis des Textes soll den Teilnehmern eine Übertragung auf das eigene Weltverständnis und die persönliche Lebensführung ermöglicht werden. Wir beginnen mit dem Buch "Das Leben verstehen. Von den Erfahrungen eines philosophischen Seelsorgers" von Wilhelm Schmid.

Seit 20 Jahren beschreibt und diskutiert Schmid in seinen Veröffentlichungen das Programm Philosophischer Lebenskunst, in diesem Buch laufen viele seiner Gedankenfäden zusammen. Als ein säkularer Seelsorger wendet er sich an Menschen, die Orientierung für ihren Lebensweg und ein Verstehen ihres Selbst suchen. (Erschienen im Suhrkamp-Verlag, 22,00 €, geb. 382 S. , ISBN: 978-3-518-42569-5).

Jost Guido Freese ist Philosoph und Berater in eigener Praxis in Neuss. In Düsseldorf leitet er unter anderem seit Jahren erfolgreich das philosophischeCafé.ForumSokrates.
Ich wage die These: Es gibt keine Fragen, die für die Menschen wichtiger/schwerwiegender wären. An ihnen entscheidet sich wenn nicht alles, so doch eben: worauf es ankommt. Und schon überhaupt diese Fragen zu stellen, und nicht bloß "so lala" durch das Leben zu manövrieren, bedeutet viel. Es kann im besten Sinn einen
Sinneswandel einleiten, der das Leben in ein "Davor" und ein "Danach" einteilt.
Zugleich - so die zweite These - ist es diese Frage, beziehungsweise sind es diese Fragen, von denen ich behaupte, sie seien von Anfang an die eigentlichen Fragen der Philosophie gewesen.

Diesen neuen, gründlich umwertenden Gesichtspunkt, die Philosophie zu sehen, möchte ich vorführen.
In einer Tour d’Horizon - von Sokrates bis Wittgenstein - werde ich demonstrieren, was diese andere Einschätzung der Philosophie lebenspraktisch bedeutet und welche Konsequenzen sich daraus für die Lebensführung ergeben.

Die Teilnehmer erhalten, wie immer, Textauszüge als Arbeitsgrundlage.

Eine Kooperation der mit der Gesellschaft für Philosophische Praxis.

Dr. Gerd B. Achenbach. Bergisch Gladbach, Gründer der Philosophischen Praxis, ist Vorstandsvorsitzender der "Gesellschaft für Philosophische Praxis" und Lehrpraktiker der "Internationalen Gesellschaft für Philosophische Praxis".
Die Kabbala erfreut sich bis heute großer Beliebtheit, vor allem in der modernen Esoterik. Die jüdische Kabbala war ursprünglich ein kompliziertes theologisches System. Entstanden in der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts in Südfrankreich, verbreitete sich diese Form der Mystik im 13. Jahrhundert in Spanien und später in Palästina (Safed). Ziel war eine Annäherung an Gott durch eine mystische Schau Gottes.

Die Bewegung des Sabbatianismus, die im Jahr 1666 Sabbatai Zwi zum Messias ausrief, bedeutete schließlich das Ende der Blütezeit der jüdischen Kabbala. Sie erlebte dafür aber einen Aufschwung in christlichen und esoterischen Kreisen. Vor allem im esoterischen Bereich hat die Kabbala vom 19. Jahrhundert bis heute Erfolge zu verbuchen, allerdings in sehr vereinfachter Art und Weise. Zu der sogenannten Hollywood-Kabbala zählen als bekennende Anhänger Stars wie Madonna oder Britney Spears.

Der Vortrag gibt einen Überblick über die Entstehung, Geschichte und Gegenwart der Kabbala.
Haben die Juden eine Zukunft in Europa? Richard C. Schneider, langjähriger ARD-Korrespondent in Israel, ist skeptisch. Er sagt dazu:

"In Deutschland scheint die Lage - im Vergleich zu anderen europäischen Staaten - noch überschaubar, doch die Realität der Zahlen und Statistiken weist auch in Deutschland eine steigende Tendenz antisemitischer Straftaten und eines entsprechenden Gedankenguts aus. Die jüdischen Gemeinden können ein Lied davon singen: die Zunahme an antisemitischen Briefen und Hassmails ist ein klares Anzeichen für das Brechen eines Tabus, eines Dammes. Hinzu kommt: Längst sind diese Briefe nicht mehr anonym, sondern mit Namen und Adressen versehen, die Antisemiten scheinen sich nicht mehr verstecken zu müssen.

Hinzu kommt der Antisemitismus einer Partei wie der AfD, der Anti-Zionismus muslimischer Kreise, die Neo-Nazis vor allem in Ostdeutschland. Zwar wurden in den letzten Jahren "nur" 7,5% der in Deutschland lebenden Juden tätlich angegriffen, doch wenn man das in realen Zahlen betrachtet, ist dies nicht unerheblich, denn das heißt, dass rund 11 250 Juden Opfer eines antisemitischen Gewaltaktes in Deutschland wurden.

In Frankreich, Belgien und Schweden sieht es noch viel schlimmer aus. In Malmö beispielsweise gibt es so gut wie keine Juden mehr. Nachdem die Stadt mehrheitlich aus muslimischen Einwanderern besteht, die Juden auf offener Straße angreifen, und die schwedische Polizei nicht eingreift, weil sie Angst hat (selbiges ist in Frankreich vor allem in den Banlieus zu beobachten), sind die meisten Juden inzwischen ausgewandert. In Frankreich und Belgien ist die Lage ähnlich prekär."

Wir laden Sie ein, Richard C. Schneiders Ansichten kennenzulernen und darüber ins Gespräch zu kommen.

Richard C. Schneider, geboren 1957, ist Journalist, Buch- und Fernsehautor. Er war von 2006 bis 2015 ARD-Studioleiter und Chefkorrespondent in Tel Aviv, 2016 Leiter TV und Chefkorrespondent im ARD Studio Rom, und arbeitet jetzt wieder als Editor-at-large und Filmemacher für die ARD. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit dem Nahostkonflikt, der israelischen Gesellschaft und der jüdischen Geschichte.

In Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf Düsseldorf und der Franz Rosenzweig Loge (B‘nai Brith).

Seite 1 von 1

freie Plätze
freie Plätze
Anmeldung möglich
Anmeldung möglich
fast ausgebucht
fast ausgebucht
auf Warteliste
auf Warteliste
Kurs abgeschlossen oder Anmeldefrist überschritten.
Kurs abgeschlossen oder Anmeldefrist überschritten.
Kurs ausgefallen
Kurs ausgefallen
Anmeldung: Siehe Kursdetails
Anmeldung: Siehe Kursdetails

Kontakt

Volkshochschule Neuss
im Romaneum - 3. Etage 
Brückstraße 1
41460 Neuss

Telefon 0 21 31 / 90 41 51
Telefax 0 21 31 / 90 24 67
E-Mail vhs@stadt.neuss.de
Anmeldungen per Fax: 02131 / 90 23 87

Öffungszeiten

Anmeldung
Persönlich (RomaNEum, 3. Etage)
Montag – Freitag: 9.00 – 12.00 Uhr
Donnerstag: 15.00 – 18.00 Uhr

Anmeldung für Deutschkurse
Nur persönlich möglich!
(RomaNEum, 3. Etage)
Montag – Mittwoch: 9.00 – 12.00 Uhr

Servicetelefon: 02131 – 904151
Montag – Mittwoch: 9.00 – 16.00 Uhr
Donnerstag: 9.00 – 18.00 Uhr
Freitag: 9.00 – 12.00 Uhr

Gerne vereinbaren wir mit Ihnen weitere
Termine für Anmeldungen und Beratungen.

Öffnungszeiten des  RomaNEums
Montag – Freitag: 08.00 – 21.30 Uhr
Samstag – Sonntag: 08.15 – 18.00 Uhr

Nach oben

VHS
Grundbildung
ich will deutsch lernen
Stadt Neuss