Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

Fachbereich 4: Geist und Natur

Literatur und Musik

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fast ausgebucht Literaturkreis

( ab Di., 11.9., 19.30 Uhr )

Lesen muss keine einsame Tätigkeit sein! Suchen Sie den Austausch mit anderen an Literatur Begeisterten? Haben Sie schon oft ein wunderbares Buch gelesen und hätten Ihre Lese-Erfahrungen gerne mit anderen geteilt? Der Literaturkreis bietet Ihnen die Möglichkeit dazu. Als Seminarleiterin gebe ich Anregungen zu einer vertiefenden Beschäftigung mit dem Text und rege zu Diskussionen an. Die individuelle Lektüre wird so um viele inspirierende Facetten erweitert. Buchvorschläge können von mir oder aus der Gruppe kommen. Wir wollen uns dabei weniger an den Bestsellerlisten orientieren, sondern einen Streifzug durch wichtige und interessante Werke der Weltliteratur wagen. Der Umfang des Lesestoffes wird so bemessen sein, dass er für jeden Teilnehmer gut bis zu den vierzehntäglichen Treffen bewältigt werden kann. Am ersten Termin besprechen besprechen wir den Roman: Uwe Timm "Vogelweide".

Die weitere Lektüreauswahl wird mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern abgestimmt.

Anmeldung möglich Miteinander über Bücher reden

( ab Di., 18.9., 15.30 Uhr )

Bücher lesen muß kein einsames Vergnügen sein, denn das anschließende Gespräch über die Lektüre eröffnet neue Sichtweisen, gibt zusätzliche Anregungen und macht einfach Spaß. Schon seit einigen Semestern diskutiert ein Kreis in der VHS, der sich über neue Literaturfreundinnen und Freunde freuen würde. Wir entdecken gemeinsam aktuelle Literatur, suchen nach alten Schätzen und sind immer für Anregungen aus dem Lektürekreis offen. Wir beginnen die Lesereise im Semester mit dem Roman "Schnell, dein Leben" der Französin Sylvie Schenk (Goldmann TB ISBN:978 3 442 48606 9).
Dienstag ist Theatertag! Sie melden sich bei der VHS an und besuchen fünf ausgesuchte Vorstellungen der Spielzeit 2018/2019 zum Spielzeitmotto "welt vermessen". Dabei gewinnen Sie einen exemplarischen Einblick in die künstlerische Vielfalt des RLT. Vor der jeweiligen Vorstellung bekommen Sie eine stückbezogene Einführung. Im Nachhinein diskutieren Sie mit den anderen Kursteilnehmern, der Theaterpädagogin, einem Dramaturgen oder anderen Theaterangehörigen über das Erlebte. So wird der Theaterbesuch lebendig! Moderation: Tanja Meurers.

Eine Kooperation des Rheinischen Landestheaters und der VHS Neuss.

30.10.: Biedermann und die Brandstifter
04.12.: Die kurze Geschichte der Menschheit
29.01.: Menschen im Hotel
28.05.: Der Kirschgarten
18.06.: Was ihr wollt

Alle Vorstellungen beginnen mit einer exklusiven Einführung um 19:30 Uhr eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn. Im Entgelt sind die Kosten für Einführungen, Nachgespräche und Vorstellungsbesuche enthalten.
Heinrich Böll (1917-1985) war der meistgelesene und -diskutierte, auch im Ausland bekannteste und geachtetste, kurz: der erfolgreichste Schriftsteller der Bundesrepublik - wenn man die höheren Auflagen von Simmel oder Konsalik außer Betracht läßt. Seit 1947 hat er kontinuierlich die westdeutsche Gesellschaft kritisch-produktiv begleitet. Für viele ältere Leser ist Böll nach wie vor derjenige, der die Generationserfahrungen von Krieg und Nachkrieg in eine Erzählform gebracht hat, in der sich jeder wiederfinden kann. In den politischen Debatten der siebziger Jahre war er streitbar und umstritten wie kein anderer Autor.

Sein gesamtes Werk ist am besten zu verstehen als ein fortlaufender Kommentar zur Geschichte Nachkriegsdeutschlands, der Bundesrepublik und speziell ihrer rheinisch-katholischen Provinzen.

Gewürdigt wird sowohl einer der herausragenden Schriftsteller der deutschen Literatur in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, der 1972 als erster Deutscher nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wurde, als auch der kritische Zeitgenosse, der sich mit seinen Romanen, Erzählungen, Hörspielen, Essays, Reden und Interviews in aktuelle politische und gesellschaftliche Debatten einmischte und zur moralischen Instanz wurde.

Der Studientag stellt ausschnittweise seine wichtigsten Werke im Kontext der politisch-gesellschaftlichen Verhältnisse vor und fragt nach Bölls Bedeutung für die heutige Zeit.

Anmeldung möglich Maria Stuarda

( ab Sa., 22.12., 19.30 Uhr )

Friedrich Schillers historische Dramen waren für die italienische Oper des 19. Jahrhunderts häufig ideale Vorlagen. In seiner 1800 uraufgeführten "Maria Stuart" steht der Konflikt der englischen Königin Elisabeth I. mit ihrer schottischen Halbschwester Maria Stuart im Mittelpunkt. Mit wenigen Änderungen konnte Giuseppe Bardari aus diesem Schauspiel ein Libretto entwickeln, und eine schöne und unglückliche Heldin ist im Belcanto ohnehin die ideale Titelfigur. Ungewöhnlich reizvoll waren für Gaetano Donizetti (1797-1848) zwei gleichgewichtige weibliche Hauptrollen. Seine packende Musik, in der sich sowohl die Dramatik des Konfliktes als auch die Einsamkeit der eingekerkerten Maria spiegelt, zählt zu dem Schönsten, was Donizetti je komponiert hat.

Musikalische Leitung:
Lukas Beikircher
Inszenierung:
Guy Joosten

Anmeldung möglich Xerxes

( ab Di., 29.1., 19.00 Uhr )

Als barocker Opernheld kämpft der Perserkönig Xerxes nicht um militärische Siege, sondern um eine Frau, die er trotz seiner virtuosen Gesangskunst nicht bekommen kann. Seine Begierde zwingt die anderen, sich zu verstellen, zu fliehen, mit Selbstmord zu drohen und falsche Versprechungen zu machen, bis Xerxes in die eigene Falle tappt und das turbulente und bildschöne Opernspektakel mit einem Happy End schließt.

Musikalische Leitung:
Konrad Junghänel
Inszenierung:
Stefan Herheim
Nicht von ungefähr versichert Fontane in einem Brief während der Arbeit an Effi Briest, er habe sich an seinem 1896 erschienenen Roman über einen fatalen Ehebruch "ganz dumm corrigirt." Fontanes Roman über das Lieben und Sterben der "Tochter der Luft" ist nicht nur sein erfolgreichster und meistgelesener, sondern auch der in der Fontane-Forschung immer noch und immer wieder am intensivsten diskutierte Text des Autors.

Dies liegt vor allem daran, dass der Autor - in einem Maße, wie wohl bei keinem zweiten seiner Romane - unter der Oberfläche eines vermeintlich realistischen Erzählens ein untergründiges, vielfach verzweigtes und dichtes Netz aus symbolischen, mythologischen und zeithistorischen Anspielungen geknüpft hat; ein Netz, das immer wieder zu neuen Entdeckungen und Spekulationen Anlass gibt. Kurzum: Gründe genug also, um anlässlich des zweihundertsten Geburtstag des Dichters noch einmal die Untergründe und Nebengänge von Fontanes berühmtestem Roman auszuleuchten und die neuesten Erkenntnisse der Forschung in übersichtlicher und verständlicher Weise zu präsentieren.

Vortrag in Zusammenarbeit mit der Theodor-Fontane-Gesellschaft Sektion Neuss/Düsseldorf

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