Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

Fachbereich 4: Geist und Natur

Literatur und Musik

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Dienstag ist Theatertag! Sie melden sich bei der VHS an und besuchen fünf ausgesuchte Vorstellungen der Spielzeit 2018/2019 zum Spielzeitmotto "welt vermessen". Dabei gewinnen Sie einen exemplarischen Einblick in die künstlerische Vielfalt des RLT. Vor der jeweiligen Vorstellung bekommen Sie eine stückbezogene Einführung. Im Nachhinein diskutieren Sie mit den anderen Kursteilnehmern, der Theaterpädagogin, einem Dramaturgen oder anderen Theaterangehörigen über das Erlebte. So wird der Theaterbesuch lebendig! Moderation: Tanja Meurers.

Eine Kooperation des Rheinischen Landestheaters und der VHS Neuss.

30.10.: Biedermann und die Brandstifter
04.12.: Die kurze Geschichte der Menschheit
29.01.: Menschen im Hotel
28.05.: Der Kirschgarten
18.06.: Was ihr wollt

Alle Vorstellungen beginnen mit einer exklusiven Einführung um 19:30 Uhr eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn. Im Entgelt sind die Kosten für Einführungen, Nachgespräche und Vorstellungsbesuche enthalten.
Nicht von ungefähr versichert Fontane in einem Brief während der Arbeit an Effi Briest, er habe sich an seinem 1896 erschienenen Roman über einen fatalen Ehebruch "ganz dumm corrigirt." Fontanes Roman über das Lieben und Sterben der "Tochter der Luft" ist nicht nur sein erfolgreichster und meistgelesener, sondern auch der in der Fontane-Forschung immer noch und immer wieder am intensivsten diskutierte Text des Autors.

Dies liegt vor allem daran, dass der Autor - in einem Maße, wie wohl bei keinem zweiten seiner Romane - unter der Oberfläche eines vermeintlich realistischen Erzählens ein untergründiges, vielfach verzweigtes und dichtes Netz aus symbolischen, mythologischen und zeithistorischen Anspielungen geknüpft hat; ein Netz, das immer wieder zu neuen Entdeckungen und Spekulationen Anlass gibt. Kurzum: Gründe genug also, um anlässlich des zweihundertsten Geburtstag des Dichters noch einmal die Untergründe und Nebengänge von Fontanes berühmtestem Roman auszuleuchten und die neuesten Erkenntnisse der Forschung in übersichtlicher und verständlicher Weise zu präsentieren.

Vortrag in Zusammenarbeit mit der Theodor-Fontane-Gesellschaft Sektion Neuss/Düsseldorf
Mit Gründung der Weimarer Republik 1918/19 begann auch in Kunst und Kultur eine neue Epoche. Sie war bestimmt durch ein pulsierendes Lebensgefühl, das sich zwischen ausschweifendem Vergnügen und wirtschaftlicher Notlage als Tanz auf dem Vulkan entpuppt. Eine völlig neue Freiheit in Kunst, Musik und Literatur ermöglichte eine faszinierende Vielfalt der Stile und Themen: Das turbulente Großstadtleben, den Traum vom großen Glück, aber auch eine verrohte Gesellschaft, die unbarmherzigen Wirtschaftskrise und den langsamen Niedergang der Weimarer Republik. Die sozialen Verwerfungen und Erfahrungen aus dem Krieg und der wirtschaftlichen Depression wurden von den Schriftstellern aufgegriffen und in Romanen thematisiert.

Der Studientag Literatur befasst sich diesmal mit einer der faszinierendsten Epochen des 20. Jahrhunderts: den "Goldenen Zwanziger Jahren". Wir behandeln zehn dieser Meisterwerke, die das Leben und das Lebensgefühl der 1920er- und frühen 1930er-Jahre auf beeindruckende Weise widerspiegeln:

E. M. Remarque: Im Westen nichts Neues
I. Keun: Das kunstseidene Mädchen
Th. Mann: Der Zauberberg
E. Kästner: Fabian
K. Tuscholsky: Schloß Gripsholm
H. Fallada: Kleiner Mann was nun
M. Fleißer: Eine Zierde für den Verein
V. Baum: Menschen im Hotel
A. Döblin: Berlin Alexanderplatz
M. Kaleko: Das lyrische Stenogrammheft.

Anmeldung: Siehe Kursdetails Offenbach-Jahr 2019 - der jüdische Offenbach

( ab Mi., 10.4., 19.30 Uhr )

Am 20. Juni 2019 würde der in Köln geborene Komponist Jacques Offenbach seinen 200. Geburtstag feiern.
Das Leben und Schaffen Jacques Offenbachs entfaltete sich - nicht nur in Paris, sondern auch und gerade schon in Köln - in einem durch verschiedene Kulturen geprägten Umfeld, in denen er gleichermaßen zuhause war: gewiss die deutsche und die französische, aber vor allem eben auch die jüdische Kultur.

Als der gerade einmal vierzehnjährige Jacques Offenbach 1833 in Begleitung seines Vaters und seines Bruders nach Paris kam, war seine erste musikalische Station nicht das weltberühmte Konservatorium, sondern die Jüdische Gemeinde, wo er alsbald in der noch heute bestehenden Synagoge Notre-Dame-de-Nazareth den Kantorendienst übernahm. Auch wenn die Welt der Theater und der musikalischen Salons in den folgenden Monaten ihn rasch und unwiederbringlich in seinen Bann zog und er seine musikalische Tätigkeit bei der Jüdischen Gemeinde alsbald aufgeben musste, blieben seine Melodien doch stets von den vertrauten Weisen der Chasanim und sein feiner Sinn für Scherz, Spott und Ironie von den Späßen der Lezanim geprägt.

Offenbachs Musik ist heute wieder zu entdecken - auch und gerade ihr darin enthaltenes jüdisches Erbe.

In Kooperation mit dem Deutsch-Französischen Kulturkreis Neuss.

Anmeldung möglich b.39

( ab So., 14.4., 19.30 Uhr )

Aus dem Spielplan der Deutschen Oper am Rhein
Die Deutsche Oper am Rhein bietet in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Neuss attraktive Gruppenbesuche von Opernvorstellungen in Düsseldorf an. Im Entgelt enthalten ist eine Opernkarte (guter Platz), ein Programmheft, eine komprimierte Einführung eine halbe Stunde vor Beginn der Vorstellung in Inhalt und Werkgeschichte durch einen Mitarbeiter der Dramaturgie. Die Opernkarte kann als KombiTicket zur kostenlosen Hin- und Rückfahrt im Gebiet des VRR genutzt werden.

Dances with Piano (Deutsche Erstaufführung)
Choreographie: Hans van Manen
Atmosphères (Uraufführung)
Choreographie: Martin Chaix
44 Duos (Urauffführung)
Choreographie: Martin Schläpfer

Mit einem Orkan, der zwischen heftiger Wucht und kontemplativer Spannung hin - und herschwingt, vergleicht Martin Chaix sein neues Werk, mit dem der ehemalige Tänzer als Choreograph zum Ballett am Rhein zurückkehrt. Zwei Meister ihres Faches rahmen die "Atmosphères" des jungen Franzosen: Hans van Manens "Dances with Piano" sind ein raffiniertes Aufeinandertreffen dreier Paare - Frauen und Männer auf Augenhöhe ihre Kräfte messend. Bartóks 44 Duos für zwei Violinen - von Volksliedern - und Tänzen angeregte Miniaturen - inspirieren dagegen Martin Schläpfer: aus dem Einfachsten, konzentriert auf die Essenz, gewinnt er seine Energien für den Tanz.

Anmeldung möglich Roméo et Juliette

( ab Sa., 18.5., 19.30 Uhr )

Musikalische Leitung: David Crescenzi
Inszenierung: Philipp Westerbarkei

Sie ist die klassischste aller tragischen Liebesgeschichten. Eine Achterbahnfahrt der Gefühle zweier Menschen, die sich voller Leidenschaft verlieben und in einen tödlichen Strudel gerissen werden, denn ihre Familien sind zutiefst verfeindet ... Charles Gonoud schuf mit seiner Shakespeare-Adaption eine der anrührendsten Versionen der "Romeo und Julia"-Tragödie für die Opernbühne - ein lyrisches Drama, das der französischen Oper im 19. Jahrhundert ganz neue Wege wies.

Anmeldung möglich Pique Dame

( ab Mi., 5.6., 19.30 Uhr )

Musikalische Leitung: Aziz Shokhakimov
Inszenierung: Lydia Steier

Spielsucht, Geld und Liebesverlangen richten den jungen Offizier Hermann zugrunde. Um die geliebte, aber unerreichbar erscheinende Lisa zu gewinnen, bedrängt er eine geheimnisumwitterte Gräfin, ihm die Kartenkonstellation zu verraten, die den sicheren Sieg am Spieltisch bedeutet. Doch die Gräfin erleidet einen Herzschlag und die gewinnbringenden Karten treiben Hermann in den tödlichen Wahnsinn.

freie Plätze Gitarre - Einsteiger/innen I

( ab Di., 19.2., 18.20 Uhr )

Wenn Sie nicht wissen, wie herum man eine Gitarre hält, aber über eine solche verfügen, dann sind Sie hier goldrichtig! In diesem Gruppenkurs werden die gängigsten Griffe erlernt, Begleitmuster verinnerlicht und ein wenig Noten lesen geübt. Vorkenntnisse sind keine nötig, ein wenig guter Wille ist völlig ausreichend.

freie Plätze Gitarre - Einsteiger/innen II

( ab Di., 19.2., 20.00 Uhr )

Mit Abschluss des Kurses können die gängigsten Akkorde gegriffen, einfache Lieder begleitet und schlichte Melodien nach Noten gespielt werden. Als Voraussetzung sollten Sie bereits 3-4 einfache Akkorde greifen und ohne größere Pausen wechseln können. Zu Probestunden in der Gruppe sind Sie während des ganzen Semesters herzlich willkommen!

freie Plätze Gitarre - Einsteiger/innen III

( ab Mi., 20.2., 20.00 Uhr )

Dieser Einsteigerkurs eignet sich für alle mit geringen Vorkenntnissen, die ihr Spiel auf eine solide Basis stellen möchten und schon flüssig einfache Akkorde greifen können. Es werden die grundlegenden Akkorde und Barregriffe sowie leichte Melodien anhand von bekannten Stücken erlernt. Des Weiteren wird das Lesen von Noten und Tabulatur in der Gruppe erklärt und geübt. Die Auswahl der Stücke erstreckt sich auf Pop, Rock und Folk, quer durch alle Jahrzehnte. Zu Probestunden sind Sie während des ganzen Semesters herzlich willkommen!

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freie Plätze
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Anmeldung möglich
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fast ausgebucht
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auf Warteliste
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Kurs abgeschlossen oder Anmeldefrist überschritten.
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Kurs ausgefallen
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Anmeldung: Siehe Kursdetails
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Volkshochschule Neuss
im Romaneum - 3. Etage 
Brückstraße 1
41460 Neuss

Telefon 0 21 31 / 90 41 51
Telefax 0 21 31 / 90 24 67
E-Mail vhs@stadt.neuss.de
Anmeldungen per Fax: 02131 / 90 23 87

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Montag – Freitag: 9.00 – 12.00 Uhr
Donnerstag: 15.00 – 18.00 Uhr

Anmeldung für Deutschkurse
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(RomaNEum, 3. Etage)
Montag – Mittwoch: 9.00 – 12.00 Uhr

Servicetelefon: 02131 – 904151
Montag – Mittwoch: 9.00 – 16.00 Uhr
Donnerstag: 9.00 – 18.00 Uhr
Freitag: 9.00 – 12.00 Uhr

Gerne vereinbaren wir mit Ihnen weitere
Termine für Anmeldungen und Beratungen.

Öffnungszeiten des  RomaNEums
Montag – Freitag: 08.00 – 21.30 Uhr
Samstag – Sonntag: 08.15 – 18.00 Uhr

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