Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

Fachbereich 4: Geist und Natur

Kunst und Kultur

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Anmeldung: Siehe Kursdetails China-Tag Neuss

( ab Sa., 9.2., 14.00 Uhr )

Wir feiern das CHINESISCHE NEUJAHRSFEST 2019!
Am Nachmittag erwartet Sie ein breites Programm für die ganze Familie mit Musik, Kochevent, Schnupperstunde Chinesisch und Traditionelle Chinesische Medizin, Wirtschaftsvorträge uvm.

Am Abend findet im Pauline-Sels-Saal der Vortrag des Journalisten Stephan Scheuer zum Thema "Der Masterplan - Chinas Weg zur Hightech-Weltherrschaft" statt (siehe S. )

Die Programmpunkte entnehmen Sie bitte dem gesonderten Veranstaltungsflyer und der Presseberichterstattung, die Anfang des Jahres veröffentlicht wird.

Eine Kooperation mit der Deutsch-Chinesischen-Gesellschaft-Neuss (DCGN) und der Wirtschaftsförderung der Stadt Neuss.
Zwei beispielhafte Bauwerke aus vielen Jahrhunderten Architekturgeschichte machen bei jedem Treffen vertraut mit den Bedingungen und Möglichkeiten des Bauens, mit immer neuen Auffassungen, einen Ort zu prägen und Raum zu gliedern, mit wechselnden Ideen und Lebensweisen, die sich architektonisch manifestieren, mit sich wandelnden Bautechniken und den daraus erwachsenden Gestaltungsmöglichkeiten.

I/1
- Königliche Saline (Saline Royale) von Claude-Nicolas Ledoux in Arc-et-Senans (1775-79)
- Villa Savoye von Le Corbusier und Pierre Jeanneret in Poissy (1928-31)

I/2
- Pantheon in Rom (69-81 n.Chr.)
- Staatsgalerie in Stuttgart von James Stirling (1977-1984)

I/3
- St. Michael in Hildesheim (1010-1033)
- Therme in Vals von Peter Zumthor (1994-96)

I/4
- King's Circus und Royal Crescent in Bath von John Wood d.Ä. und John Wood d.J. (1754-75)
- Centre Georges-Pompidou in Paris von Renzo Piano und Richard Rogers (1971-77)

freie Plätze ZEIT Akademie im Gespräch. Kulturgeschichte

( ab Mi., 20.2., 11.00 Uhr )

Die "ZEIT Akademie im Gespräch" ist eine Kooperation der VHS Neuss und der ZEIT Akademie. Jeden Donnerstag Nachmittag haben Sie die Möglichkeit, neue spannende Wissensgebiete zu entdecken. Dabei geben die besten Professoren ihres Faches eine fundierte und anschauliche Einführung per Video-Vorlesung in ihr jeweiliges Gebiet. Diese Einführung wird im Kurs gemeinsam angesehen.
Danach besteht die Möglichkeit mit ausgewiesenen Fachdozenten das Gesehene nachzubereiten, spannende Fragestellungen aufzunehmen und im Gespräch zu bedenken.
In Frankreich wurden weltberühmte Gemälde wie die Mona Lisa und tausende andere bedeutenden Kunstwerke bereits vor Kriegsbeginn evakuiert. Doch mit der Besatzung fielen die Depots in die Hände der Deutschen.

Auch unter dem Begriff "Sicherstellung" wurden unzählige private - insbesondere jüdische Sammlungen - durch wetteifernde nationalsozialistische Akteure und Organisationen geraubt und nach Deutschland verbracht.
Franziskus Graf Wolff Metternich (1893-1978) verhinderte als "Beauftragter für Kunstschutz beim Oberkommando des Heeres" mit großem Engagement, dass die ausgelagerten Sammlungen der staatlichen Museen Frankreichs geplündert wurden. In seinem Bestreben für den Erhalt stellte er sich auch gegen NS-Größen wie Göring, was schließlich zu seiner Entlassung als Leiter des Kunstschutzes führte.

Auch im Rheinland koordinierte Wolff Metternich als Provinzialkonservator die Bergungs- und Auslagerungsarbeiten während des Krieges sowie in der Nachkriegszeit die Wiederaufbaumaßnahmen.

Esther Rahel Heyer, Kunsthistorikerin M.A., ist freie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsprojekt zu archivischen Quellen zum deutschen militärischen Kunstschutz im Zweiten Weltkrieg der Vereinigten Adelsarchive im Rheinland e.V. .

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Ortskuratorium Neuss.
Im Gegensatz zur italienischen Kunst sind die Meisterwerke der spanischen Kunst in Deutschland einem größeren Publikum kaum bekannt geworden. Als profunder Kenner der spanischen Kunst und Kultur stellt Dr. Helmut C. Jacobs, seit 1997 Professor für Romanistik (Spanisch) an der Universität Duisburg-Essen, repräsentative Meisterwerke spanischer Maler vom 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart vor.

Dabei zeigt er, dass auch scheinbar bekannte Gemälde wie Las Meninas von Diego de Velázquez, die Caprichos von Francisco de Goya, Der Bauernhof von Joan Miró oder Dalís berühmtes Bild mit den weichen Uhren noch viele Geheimnisse enthalten, die erst einmal entschlüsselt werden müssen, um die Bilder richtig verstehen zu können.

Vorgestellt wird auch das farbenprächtige Panorama Spaniens von Joaquín Sorolla (1863-1923), einem Maler der Jahrhundertwerke, dessen bedeutendes Meisterwerk in Deutschland fast niemand kennt. Als Akkordeonist bereichert Prof. Jacobs seinen Vortrag mit spanischer Musik aus der Epoche des jeweiligen Gemäldes oder auch als musikalisches Pendant zu einem Gemälde, wie beispielsweise Guernica des jungen baskischen Komponisten Gorka Hermosa in Bezug auf Picassos gleichnamiges Meisterwerk.
Dieser Vortrag geht der Frage nach, welche Rolle die Frauen in einer vor hundert Jahren entstandenen, aber noch aktuell wirkenden künstlerischen Bewegung hatten. Wurde Weiblichkeit auch von den wegweisenden Meistern des Bauhauses mehr mit Haushalt als mit intellektueller Beschäftigung in Verbindung gebracht? Oder hatten Mädchen innerhalb dieser Schule die Chance, gleichwertig zu studieren, Karriere zu machen und gemeinsam an der aktiven Gestaltung der neuen Welt mitzuwirken?
Weit von sich gewiesen hat Walter Gropius, der Gründer des "Bauhauses", dass er einen Stil bilden wolle. Und doch wird heute oft salopp vom"Bauhaus-Stil" geredet. Man meint dabei das berühmte Gebäude des Bauhauses in Dessau, die dortigen Meisterhäuser oder die Villen Haus Esters und Lange in Krefeld.
Doch auch anderen Architekten der Zwischenkriegszeit sagt man nach, sie hätten im "Bauhaus-Stil" geplant, ohne dass sie jemals am "Bauhaus" gelehrt oder gelernt hätten: die Brüder Taut und Luckhardt, Le Corbusier, Ernst May, Erich Mendelsohn oder Hans Scharoun. Sie selbst sprachen vom "Neuen Bauen", das von den Nationalsozialisten als "bolschewistisch" bekämpft wurde.
Lassen Sie sich in die Welt dieser Architektur-Avantgarde entführen. Lernen Sie kennen, wo es verbindende Ideen zwischen "Bauhaus"-Architektur und jener des "Neuen Bauens" gab, folgen Sie den Architekten des "Neuen Bauens" bis in die "Weiße Stadt" von Tel Aviv oder zu den Gebäuden, was pfiffige Makler heute als "Bauhaus-Villen" anpreisen.

Der Vortrag ergänzt die Ausstellung "Modernes Bauen im Rheinland und in Palästina - Erez Israel: Josef Rings und Erich Mendelsohn", die bis zum 28. April im RomaNEum zu sehen ist.
Die europäischen Gartenmoden wurden auch in den skandinavischen Ländern übernommen. Staunend stehen wir in den königlichen Gärten von Stockholm und Umgebung: vieles kommt uns so bekannt vor, die wir von Versailles kennen, und doch ist es etwas anderes, denn die Architekten und Gartenkünstler der jeweiligen Länder haben auch Elemente nach ihrem Geschmack hinzugefügt. Nichts anderes können wir beobachten, was die Landschaftsgärten nach englischem Stil betrifft, zum Beispiel im Hagapark und auch im Schlosspark Drottningholm, wo u.a. die Mode der Chinoiserie ihren Niederschlag fand.

Die Bilderreise führt uns außerdem zum Schloss Tullgarn, die ehemalige Sommerresidenz von Gustav V., zum Schloss Gripsholm, das durch Kurt Tucholskys Erzählung bekannt wurde, zu den Botanischen Gärten in Uppsala und zum Gutshof des schwedischen Botanikers Carl von Linné in Hammarby.

Die Reihe wird im nächsten Semester fortgesetzt!
Frau Dr. Kerstin Walter vom LVR- Landesamt für Denkmalpflege stellt verschiedene historische Gärten im Rheinland vor.

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Ortskuratorium Neuss

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Kurs abgeschlossen oder Anmeldefrist überschritten.
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