Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

Fachbereich 4: Geist und Natur

Kunst und Kultur

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Zwei beispielhafte Bauwerke aus vielen Jahrhunderten Architekturgeschichte machen bei jedem Treffen vertraut mit den Bedingungen und Möglichkeiten des Bauens, mit immer neuen Auffassungen, einen Ort zu prägen und Raum zu gliedern, mit wechselnden Ideen und Lebensweisen, die sich architektonisch manifestieren, mit sich wandelnden Bautechniken und den daraus erwachsenden Gestaltungsmöglichkeiten.

I/1
- Königliche Saline (Saline Royale) von Claude-Nicolas Ledoux in Arc-et-Senans (1775-79)
- Villa Savoye von Le Corbusier und Pierre Jeanneret in Poissy (1928-31)

I/2
- Pantheon in Rom (69-81 n.Chr.)
- Staatsgalerie in Stuttgart von James Stirling (1977-1984)

I/3
- St. Michael in Hildesheim (1010-1033)
- Therme in Vals von Peter Zumthor (1994-96)

I/4
- King's Circus und Royal Crescent in Bath von John Wood d.Ä. und John Wood d.J. (1754-75)
- Centre Georges-Pompidou in Paris von Renzo Piano und Richard Rogers (1971-77)
Die Ausstellung ist Bestandteil des NRW-weiten Verbundprojektes "100 Jahre bauhaus im westen", das mit über 40 Veranstaltungen landesweit dazu einlädt, die Hundertjahrfeier der berühmten Reformschule zu begehen.
Weit von sich gewiesen hat Walter Gropius, der Gründer des "Bauhauses", dass er einen Stil bilden wolle. Und doch wird heute oft salopp vom"Bauhaus-Stil" geredet. Man meint dabei das berühmte Gebäude des Bauhauses in Dessau, die dortigen Meisterhäuser oder die Villen Haus Esters und Lange in Krefeld.
Doch auch anderen Architekten der Zwischenkriegszeit sagt man nach, sie hätten im "Bauhaus-Stil" geplant, ohne dass sie jemals am "Bauhaus" gelehrt oder gelernt hätten: die Brüder Taut und Luckhardt, Le Corbusier, Ernst May, Erich Mendelsohn oder Hans Scharoun. Sie selbst sprachen vom "Neuen Bauen", das von den Nationalsozialisten als "bolschewistisch" bekämpft wurde.
Lassen Sie sich in die Welt dieser Architektur-Avantgarde entführen. Lernen Sie kennen, wo es verbindende Ideen zwischen "Bauhaus"-Architektur und jener des "Neuen Bauens" gab, folgen Sie den Architekten des "Neuen Bauens" bis in die "Weiße Stadt" von Tel Aviv oder zu den Gebäuden, was pfiffige Makler heute als "Bauhaus-Villen" anpreisen.

Der Vortrag ergänzt die Ausstellung "Modernes Bauen im Rheinland und in Palästina - Erez Israel: Josef Rings und Erich Mendelsohn", die bis zum 28. April im RomaNEum zu sehen ist.
Die europäischen Gartenmoden wurden auch in den skandinavischen Ländern übernommen. Staunend stehen wir in den königlichen Gärten von Stockholm und Umgebung: vieles kommt uns so bekannt vor, die wir von Versailles kennen, und doch ist es etwas anderes, denn die Architekten und Gartenkünstler der jeweiligen Länder haben auch Elemente nach ihrem Geschmack hinzugefügt. Nichts anderes können wir beobachten, was die Landschaftsgärten nach englischem Stil betrifft, zum Beispiel im Hagapark und auch im Schlosspark Drottningholm, wo u.a. die Mode der Chinoiserie ihren Niederschlag fand.

Die Bilderreise führt uns außerdem zum Schloss Tullgarn, die ehemalige Sommerresidenz von Gustav V., zum Schloss Gripsholm, das durch Kurt Tucholskys Erzählung bekannt wurde, zu den Botanischen Gärten in Uppsala und zum Gutshof des schwedischen Botanikers Carl von Linné in Hammarby.

Die Reihe wird im nächsten Semester fortgesetzt!
Frau Dr. Kerstin Walter vom LVR- Landesamt für Denkmalpflege stellt verschiedene historische Gärten im Rheinland vor.

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Ortskuratorium Neuss

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