Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

Fachbereich 4: Geist und Natur

Philosophie und Religion

Für diesen Fachbereich steht Ihnen Frau Hebben gerne zu einem Beratungsgespräch zur Verfügung. Ihre persönliche Anmeldungen zu einem Kurs nimmt  Frau Reinhard entgegen. Für die Anmeldung zu Tagesfahrten und Exkusionen wenden Sie sich bitte an Frau Zimmermann .

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freie Plätze Strategeme-Workshop

( ab Sa., 29.9., 11.00 Uhr )

Strategemisches Denken ist weit tiefer in der chinesischen Geistesgeschichte verankert als es vielen Akteuren aus Wirtschaft und Politik in Deutschland und Europa bewusst zu sein scheint. Noch immer wird diese Dimension der chinesischen Supraplanung im Westen unterschätzt, und dies, obwohl sie eine herausragende Bedeutung für das Verständnis chinesischer Verhaltensmuster in Wirtschaft und Politik besitzt. Das dies auf Dauer gefährlich ist, beginnt man auch in Deutschland langsam zu spüren, weshalb das Wochenmagazin DER SPIEGEL im November 2017 mit "xing lai! [Aufwachen] - Warum China schon jetzt Weltmacht Nr.1 ist - ein Weckruf für den Westen" titelte.

Doch Angst ist nie ein guter Ratgeber, weshalb der Sinologe und Meisterschüler des berühmten Prof. Harro von Senger, sich auf den Weg gemacht hat, den richtigen Umgang mit Strategemen einzuüben und in das eigene Denken zu implantieren. Auch für die modernen Natur- und Geisteswissenschaften, die Bekämpfung von Terror und Cyber-Kriminalität sowie die Verwirklichung einer internationalen Menschenrechtspolitik dürfte die Schulung strategemischen Denkens zukünftig unumgänglich und von immer stärkerer Bedeutung sein.

Der Workshop richtet sich an Interessierte, die insbesondere beruflich mit Chinesen und dadurch mentalitätsbedingten Schwierigkeiten in der zwischenmenschlichen Kommunikation konfrontiert sind.
"Eine Weltepoche, die anders als jede frühere geprägt ist durch Weltpolitik, Welttechnologie, Weltwirtschaft und Weltzivilisation, bedarf eines Weltethos." So Hans Küng zu seinem Projekt Weltethos, das ein Versuch ist, eine universale, weltweit gültige Ethik aufgrund der gemeinsamen ethischen Werte der Weltreligionen aufzustellen. Zwar gibt es solche ethischen Gemeinsamkeiten wie die sogenannte Goldene Regel ("Was du nicht willst, was man dir tu, das füge auch keinen anderen zu"), aber andererseits gibt es auch gravierende Unterschiede. Insofern ist das Projekt Weltethos mit Skepsis zu beurteilen.

Der Vortrag gibt einen Überblick über die Grundlagen der Ethik in den Religionen und geht vor allem auf die Fragen ein: Was ist das Gute? Wie ist die Diskrepanz zu erklären, dass die Weltreligionen Frieden verkünden und dass doch oft im Namen der Religion Krieg geführt wird? Inwiefern ist die Religion heute noch "Hüterin" von Moral und Ethik? Welche Rolle spielt die Religion in der Bioethik, wo es um die Würde und die Grenzen menschlichen Lebens geht? Ist letztlich eine Ethik auch ohne Religion im Sinne der Goldenen Regel möglich?

freie Plätze Tagesfahrt Hindutempel Hamm

( ab Sa., 24.11., 8.30 Uhr )

Der Sri-Kamadchi-Ampal-Tempel in der nordrhein-westfälischen Stadt Hamm ist seit Fertigstellung und Einweihung am 7. Juli 2002 der größte Dravida-Tempel Europas und nach dem im nordindischen Nagara-Stil errichteten Neasden-Tempel in London der zweitgrößte hinduistische Tempel in Europa überhaupt! Wer ihn betritt verlässt Nordrhein-Westfalen und geht, mit Hilfe von Flötentönen, Götterschreinen und Räucherstäbchen auf eine Reise nach Indien. Neben 200 Figuren verschiedener Gottheiten schmückt den Tempel auch eine Statue der Göttin Kamadchi, der der Tempel gewidmet ist. Zur NRW-Hindu-Gemeinde zählen über 5000 Menschen, etwa 60.000 tamilische Hindus leben insgesamt in Deutschland.

Nach einer 1,5stündigen Führung durch den Tempel, nehmen wir um 12.00 Uhr am Gottesdienst, Pooja genannt, und am anschließenden, von Priestern zubereitetem, vegetarischen Buffet teil.

In dem Teilnehmerentgelt sind die Busfahrt, die Führung und das Buffet enthalten.

Abfahrt ist um 8.30 Uhr am Neusser Hauptbahnhof, die Rückkunft wird für 16.00 Uhr erwartet.

Bitte beachten Sie bei einem Besuch folgendes:

Ein hinduistischer Tempel ist ein geweihter, heiliger Ort. Umfangreiche Rituale haben die göttliche Kraft (Sanskrit shakti) herbeigerufen und in den aus Granit gefertigten Statuen, die die Götter darstellen, präsent werden lassen.
Nach Hinduglauben residieren im Tempel nun die Götter. Nichts was den Ort verunreinigen und entweihen würde darf in die Nähe oder gar mit in den Tempel gebracht werden.

Wichtiger Hinweis: vor dem Betreten des Tempels sind die Schuhe im Schuhraum auszuziehen und ins Schuhregal zu stellen. Man läuft mit Socken oder barfuß. Im Tempel gibt es keine Sitzmöglichkeit, außer dem (im Winter beheizten) Fußboden.
Die "Phänomenologie des Geistes", dieses tiefenschwindelige Jugendwerk des genialen Hegel enthält ein Kapitel, das ich über alle anderen schätze: "Das Gewissen. Die schöne Seele, das Böse und seine Verzeihung". Was für eine Idee, das Verzeihen noch über alle Moral zu stellen, als das Höchste zu feiern, was dem Menschen möglich ist! Das Verzeihen lasse "die Wunden des Geistes heilen, ohne daß Narben bleiben" - großartiges Bild!
Zugleich aber ist das Kapitel voller Abgründe und Schrecken, wenn etwa von der "anderen Manier, böse zu sein", die Rede ist, die in der "Eitelkeit des Gut- und Besserwissens" sich selbst über die heruntergemachten Taten [der andern erhebt] und sein tatloses Reden für eine vortreffliche Wirklichkeit genommen wissen will. Oder wenn im selben Zusammenhang vom "Kammerdiener der Moralität" gesprochen wird oder vom "harten Herz", das die Bitte um Verzeihung zurückweist "mit steifem Nacken".
Kurz und gut: Es ist dies ein wahrhaft aufregendes Kapitel Hegelscher Philosophie. Wir werden es sehen ...

Die Teilnehmer erhalten, wie immer, Textauszüge als Arbeitsgrundlage.

Dr. Gerd B. Achenbach. Bergisch Gladbach, Gründer der Philosophischen Praxis, ist Vorstandsvorsitzender der "Gesellschaft für Philosophische Praxis" und Lehrpraktiker der "Internationalen Gesellschaft für Philosophische Praxis".

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