Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

Fachbereich 4: Geist und Natur

Philosophie und Religion

Für diesen Fachbereich steht Ihnen Frau Hebben gerne zu einem Beratungsgespräch zur Verfügung. Ihre persönliche Anmeldungen zu einem Kurs nimmt  Frau Reinhard entgegen. Für die Anmeldung zu Tagesfahrten und Exkusionen wenden Sie sich bitte an Frau Zimmermann .

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Anmeldung: Siehe Kursdetails Religion - nur "Männersache"?

( ab Mo., 19.3., 19.30 Uhr )

Als "Tor zur Hölle", wie Tertullian es formulierte, gilt die Frau oft in den Religionen. Stimmt es, dass die Weltreligionen "Männerreligionen" und patriarchal geprägt sind? In der Religionsgeschichte standen Frauen zwar als Mutter- und Fruchtbarkeitsgöttinnen im Mittelpunkt vieler Kulte, aber lässt das wirklich auf eine entsprechend hohe soziale Stellung der Frau oder gar auf ein sog. Matriarchat schließen? Bis heute ist in den Weltreligionen die dualistische Sicht der Frau als Jungfrau und Heilige einerseits und der Frau als Hexe, Hure und Agentin des Satans andererseits noch präsent. Der Frau kommt vor allem in konservativen und fundamentalistischen Kreisen meist nur der Bereich Haus und Familie zu, von der Öffentlichkeit wird sie ausgeschlossen. Warum? Gibt es heute bereits Veränderungen bezüglich der Rolle der Frau in den Religionen?

Der PowerPoint-Vortrag gibt einen kritischen Überblick über die Frau in der Religionsgeschichte und in den Weltreligionen heute und geht der Frage nach, ob und inwiefern Religion wirklich nur Männersache ist. Von der Referentin ist ein Buch über "Weltreligionen" (Darmstadt 2014) erschienen.

In Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten des Rhein-Kreis Neuss.

freie Plätze Studientag Philosophie

( ab Sa., 17.3., 9.30 Uhr )

Die viel Gescholtenen und Denunzierten - oder doch nur Mißverstandenen? - die Neuerer jedenfalls in vielerlei Hinsicht und frühen Aufklärer ganz gewiß: die Sophisten. Ich denke, ihre (partielle) Rehabilitierung ist fällig.

Zwar wird mit einigem Recht gesagt, Philosophie, und dies von Sokrates und Platon an, sei die Antwort auf die Sophistik und Abkehr von ihr, sei deren Überwindung, ja Erledigung. So heißt es etwa: Wo jene geistigen Gauner bloß mit Worten jongliert und es mit allerhand windigen Tricks verstanden hätten, die schlechtere Sache zur erfolgreichen zu machen, da habe sich ganz anders die (noble, ehrenwerte, streng seriöse) Philosophie auf Wahrheit verpflichtet, den Schein verachtet und alles Blendwerk abgetan, um einzig nach dem Wahren, Guten und Schönen zu trachten. Danach wäre selbstverständlich, was die Sophisten trieben, dezidiert gerade keine Philosophie. Doch dann muß erstaunen, wenn der so strenge Hegel urteilt, mit den Sophisten beginne "das
Prinzip der modernen Zeit", und wenn er außerdem expressis verbis von der "Philosophie der Sophisten" spricht.

... Wie nun? Philosophie oder Nicht-Philosophie? Nun wüßte zwar auch die Philosophische Praxis Einwände gegen das sophistische Unwesen vorzutragen (sofern es zum Unwesen tendierte). Und doch weiß ich die Sophisten und ihr Denken zugleich als radikale "erste Aufklärung" zu schätzen und zu würdigen. Und die Würdigung soll an diesem "Studientag Philosophie" den Vortritt haben. Denn was sich in Griechenland als Bewegung der Sophistik formierte, war entschieden mehr als nur der erste Auftritt des heute allgegenwärtigen Zynismus. Die Frage ist nur: Doch was dann?

Die Teilnehmer erhalten, wie immer, Textauszüge als Arbeitsgrundlage.

Dr. Gerd B. Achenbach. Bergisch Gladbach, Gründer der Philosophischen Praxis, ist Vorstandsvorsitzender der "Gesellschaft für Philosophische Praxis" und Lehrpraktiker der "Internationalen Gesellschaft für Philosophische Praxis".

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freie Plätze
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