Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

Fachbereich 4: Geist und Natur

Philosophie und Religion

Für diesen Fachbereich steht Ihnen Frau Hebben gerne zu einem Beratungsgespräch zur Verfügung. Ihre persönliche Anmeldungen zu einem Kurs nimmt  Frau Reinhard entgegen. Für die Anmeldung zu Tagesfahrten und Exkusionen wenden Sie sich bitte an Frau Zimmermann .

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Die Bilderstürmer der "4. Mai-Bewegung" von 1919, die den traditionellen Ahnenkult als Bestandteil der Tyrannei der traditionellen chinesischen Kultur und ein sperriges Hindernis auf dem Weg zur Modernisierung ansahen, bereiteten den Weg u.a. auch für die Kampagnen der Kommunistischen Partei Chinas, die sich speziell in der
Phase von 1949-1978 gegen den Ahnenkult als "feudalen Aberglauben" richteten. Während der Kulturrevolution (1966-76) zerstörten die Roten Garden systematisch Ahnentafeln und Grabstätten. Ist deshalb die Wiederbelebung des auf älteste Traditionen des schamanistischen Volksglaubens zurückreichenden und von den Konfuzianern während der gesamten Kaiserzeit praktizierten traditionellen Ahnenkultes ein Hinweis auf neo-konfuzianische Tendenzen in der heutigen VR China?

Der Sinologe Dr. Thomas Täubner ist Kurator der Ausstellung "Kleidung, Smartphone und Bananen aus Papier - Wie Chinesen ihre Liebe ins Jenseits senden", die vom 26. März bis 17. Dezember 2017 im LVR-Papiermuseum Alte Dombach in Bergisch Gladbach über den heutigen Ahnenkult in der VR China gezeigt wird.

freie Plätze Studientag Philosophie

( ab Sa., 25.11., 9.30 Uhr )

Wohl werden wir einige einschlägige Texte zur Freude kennenlernen (von Seneca, Meister Eckhart und Nietzsche u. a.), wohl auch werde ich versuchen, einen Zugang zu Schillers Ode "An die Freude" zu finden, einem in Wahrheit überaussperrigen Werk, ja, ein das gemeine, vermeintlich "gesunde" Bewusstsein tief irritierendes, wenn nicht brüskierendes Gedicht. Doch in der Hauptsache soll nicht über Texten gebrütet werden,
sondern umgekehrt sollen uns Gedanken, die wir jenen Texten entziehen, beflügeln. Dann wird uns nicht zuletzt ein Gedanke Nietzsches aufgehen und in Unruhe versetzen, wonach sich "die Alten" - gemeint sind Menschen früherer Kulturen - besser darauf verstanden, sich zu freuen, während wir geschäftig sind, unseren Verstimmungen abzuhelfen, und statt Feste der Freude zu feiern, tätig sind, Aufgaben zu lösen.
Leben wir nicht selbst dort, wo es uns gut geht, eigentümlich freudlos? Was ist da los?

Die Teilnehmer erhalten, wie immer, Textauszüge als Arbeitsgrundlage.

Dr. Gerd B. Achenbach. Bergisch Gladbach, Gründer der Philosophischen Praxis, ist Vorstandsvorsitzender der "Gesellschaft für Philosophische Praxis" und Lehrpraktiker der "Internationalen Gesellschaft für Philosophische Praxis".

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