Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

Fachbereich 4: Geist und Natur

Naturwissenschaft und Technologie

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Von Mitte Mai bis Mitte Juni blühen unsere meisten Wildsträucher an Waldrändern, als Heckengehölze oder auch in ursprünglichen Ortschaften. Die Blüten, deren Nektar Bienen und anderen bestäubenden Insekten als Nahrung dient, können auch von uns zu genüßlichen Delikatessen verarbeitet werden - vorausgesetzt, Sie erkennen sie genau und verwechseln sie nicht mit Blüten giftiger Sträucher. Dies ist Thema unserer Exkursion, so werden wir exemplarisch das Bestimmen mit Hilfe eines Bestimmungsbuchs üben. Natürlich wird es an leckeren Rezeptvorschlägen nicht fehlen.

Bitte bringen Sie mit: festes Schuhwerk, witterungsgerechte Bekleidung, Regen- bzw. Sonnenschutz, Taschenmesser, Körbchen bzw. Stoffbeutel; wenn vorhanden: Lupe, Bestimmungsbuch, Fotoapparat.

Treffpunkt: Neuss-Reuschenberg, Parkplatz vor der Eishalle, Ecke Am Südpark / Carl-Diem-Straße
Diese Wanderung führt uns zu den sehr artenreichen Wiesen am Rheindeich mit bei uns nicht überall vorkommenden Arten wie Wiesensalbei, Klappertopf, Knöllchen-Steinbrech und Aufrechter Trespe. Das Gebiet gehört zum Naturschutzgebiet (NSG) Uedesheimer Rheinbogen. Ein Wiesenbereich mit dem Zottigen Klappertopf, ursprünglich als flächenhaftes Naturdenkmal ausgewiesen, ist die Keimzelle des NSG. Fotografen werden auf dieser Tour außerordentlich auf ihre Kosten kommen. Auf unseren letztjährigen Exkursionen in dieses Gebiet fanden wir weit über 100 Pflanzenarten!

Bitte denken Sie an festes Schuhwerk, witterungsgerechte Bekleidung, Taschenmesser, Plastiktüte, kleines Notizheft und Schreibstift; wenn vorhanden: Lupe, Bestimmungsbuch, Fotoapparat.

Treffpunkt: Neuss-Uedesheim, Parkplatz Rheinfährstraße Ecke Deichstraße oberhalb der Rheinfähr-Anlegestelle, Buslinie 851.
An den Steinen, die man bei uns am Rheinufer findet, lässt sich nachvollziehen, welchen Weg der Rhein und seine Nebenflüsse durch die unterschiedlichen geologischen Einheiten Deutschlands bis zu uns am Niederrhein genommen haben und welche Souvenirs sie dabei aus ca. 400 Millionen Jahren Erdgeschichte mitgebracht haben. Um diese Souvenirs in Form von unterschiedlichsten Geröllen jedoch bestimmen zu können sowie zeitlich und räumlich zuzuordnen, gehört ein wenig geologisches und petrographisches Hintergrundwissen. Dieses erschließen wir uns in einem Workshop an 2 Samstagen, um dann am 3. Samstag an den Rhein zu fahren und unser Wissen anzuwenden.

1. Samstag: Einführung in die Hydrologie und Geologie des Rhein-Einzugsgebietes
Wir sehen uns das heutige Rheineinzugsgebiet und das Erosionsvermögen der Flüsse an, lernen, wo der Rhein seine Fracht aufnimmt oder ablagert und welche Gesteine dem Transport am längsten standhalten, klären Begriffe wie Sedimentation, Mäanderbildung, Gleit- und Prallhang. Darüber hinaus beschäftigen wir uns aber auch mit der Entstehungsgeschichte des Rheins. Schließlich erarbeiten wir uns mit der geologischen Übersichtskarte Deutschlands eine Vorstellung vom geologischen Aufbau unseres Landes und lernen so, welche Gesteine wo vorkommen. Dabei geht es um "altes Gebirge" wie den Schwarzwald genau so wie um "junge Vulkanite" aus der Eifel.

2. Samstag: Einführung in die Gesteinskunde und in die einfachen Bestimmungsmethoden im Gelände. Danach kennen wir den Unterschied zwischen Mineral und Gestein, Kies und Geröll, Magmatiten und Sedimentiten und wissen, wie wir u.a. mit Hammer und Lupe bewaffnet, den Rheinkiesen so manche Information entlocken können. Geübt wird an Original-Rheingeröllen und anderen so genannten Handstücken. Das eine oder andere eigene Fundstück kann auch gerne mitgebracht werden.

3. Samstag: Exkursion an den Rhein bei Neuss-Uedesheim zum gemeinsamen Sammeln und Bestimmen von Rheingeröllen. Wer weiß, was wir alles finden - vielleicht Granite aus dem Schwarzwald, Sandsteine aus dem Moselgebiet mit versteinerten Seelilien oder Schmucksteine aus der Gegend von Idar-Oberstein?

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