Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

Fachbereich 4: Geist und Natur

Kunst und Kultur

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Anmeldung: Siehe Kursdetails China-Tag Neuss

( ab Sa., 17.2., 14.00 Uhr )

Wir feiern das CHINESISCHE NEUJAHRSFEST 2018. Die Programmpunkte entnehmen Sie bitte dem gesonderten Veranstaltungsflyer und der Presseberichterstattung.

Eine Kooperation mit der Deutsch-Chinesischen-Gesellschaft-Neuss (DCGN) und der Wirtschaftsförderung der Stadt Neuss
Im Jahr 2018 wird der 100. Todestag von Gustav Klimt, einem der bekanntesten Vertreter des österreichischen Jugendstils, begangen. Doch auch der Architekt Otto Wagner und der Maler Egon Schiele starben 1918, am Ende des Ersten Weltkrieges. Dieses Jahr wird oft als Ende einer Epoche, einer künstlerischen Blütezeit, interpretiert. Wofür steht der österreichische Jugendstil und was macht die Kunst von Schiele, Klimt oder Wagner so modern, dass Ausstellungen zum Jugendstil immer wieder ein Publikumsmagnet sind? Der Vortrag beleuchtet das künstlerische, kulturelle und politische Umfeld dieser Künstler im Wien um die Jahrhundertwende und stellt deren internationale Bedeutung heraus.

freie Plätze Tagesfahrt Villa Zanders

( ab Sa., 24.2., 13.30 Uhr )

Mitten im Herzen der Stadt, nur wenige Schritte von Bahnhof, Rathaus und Fußgängerzone entfernt, liegt der imposante, stadt- und baugeschichtlich bedeutsame Bau der Villa Zanders. Unter Denkmalschutz stehend, gehört sie zu den wenigen, weitgehend erhaltenen gründerzeitlichen Villenbauten des Rheinlandes, bei denen der ursprüngliche räumliche Zusammenhang zwischen Fabrik und repräsentativer Unternehmervilla noch erlebbar ist. Das Kunstmuseum Villa Zanders ist eine vergleichsweise junge Einrichtung. Ihre Geschichte beginnt 1974. Seit diesem Jahr fanden sporadisch erste Ausstellungen in der ehemaligen Villa der Fabrikantenfamilie Zanders statt. Seit Abschluss einer durchgreifenden Renovierung 1986-1992 bietet die Galerie auf drei Etagen und rund 1500 qm regelmäßig Wechselausstellungen überwiegend mit Kunst der Gegenwart.

Wir besichtigen die Ausstellung "Ortstermin: Mary Bauermeister".

Mary Bauermeister (geb. 1934 in Frankfurt/ Main) studierte an der Hochschule für Gestaltung in Ulm und der Staatlichen Schule für Kunst und Handwerk in Saarbrücken. Ab 1956 lebte sie als freie Künstlerin in Köln, wo ihr Atelier in der Lintgasse schnell zum Treffpunkt und Austragungsort der Prä-Fluxusszene avancierte. Namhafte Künstler aus Musik, Literatur und Bildender Kunst wie John Cage, Otto Piene, Christo, Daniel Spoerri und Karlheinz Stockhausen, ihr späterer Ehemann, kamen dort zusammen und führten ihre Performances durch. Besonders mit dem Werk Stockhausens setzte sich Mary Bauermeister konzeptionell intensiv auseinander. Das Werk der überaus produktiven Künstlerin, die bis heute monatlich ein Offenes Atelier in ihrem faszinierenden Anwesen in Rösrath unterhält, umfasst neben Zeichnungen, Objektbildern und Gemälden bedeutende Werkgruppen im Bereich der Rauminstallation und der Landschaftsgestaltung.
Mit dem "Ortstermin" würdigt das Kunstmuseum Villa Zanders Mary Bauermeister nach ihrer ersten Ausstellung in diesem Haus vor 37 Jahren (1981) ein weiteres Mal.

Im Teilnehmerentgelt sind Bahnticket, Eintritt und Führung enthalten.

freie Plätze Tagesfahrt Haus Mödrath - Räume für Kunst

( ab Sa., 17.3., 10.00 Uhr )

Haus Mödraht ist ein Haus, ein Wohnhaus, für Kunst und Künstler, ohne eine eigene Sammlung, kein Museum, schon gar nicht ein Sammlermuseum, sondern ein lebhafter Ort, wo künftig wechselnde Ausstellungen von wechselnden Kuratoren organisiert werden. Haus Mödrath ist übrigens der Geburtsort des Komponisten Karlheinz Stockhausen, dessen weltberühmtes Studio für elektronische Musik - aus den Räumen des WDR - hierher in die umgebaute Scheune zieht.

Wir besuchen die Ausstellung "Aftermieter" (kuratiert von Veit Loers).

Im Zentrum steht das Haus selbst: Zivilisation und domestizierte Natur. Eine Transformation auf vielen Ebenen: von der Gesellschaft zum Individuum, vom Bewohner zum Artefakt, vom Animalismus zum Altruismus, von der künstlerischen Strategie zur Epiphanie. Bezüge spiritueller, ja spiritistischer Natur, werden schon im Außenbereich hergestellt zwischen Ajay Kurians Pavillon mit God‘s Wisdom im Paradebett, Thomas Zipps Evolutions-Zentrale im Zelt und Kai Althoffs leuchtender Engel-Skulptur in einem Fenster des Haupthauses.

Im Inneren tritt man mit Möbeln und Videoinstallationen in die Zivilisation ein, die doppelbödig Anheimelndes mit Abgründigem verbindet. Und das schon im Entrée, wo Andreas Slominski Hellerau-Möbel mit dem Charme der Fünfziger-Jahre zu einem ungewohnten Duett auffordert.

"Aftermieter" ist keine Gruppenausstellung, sondern ein Prozess: die Begehung eines Hauses. Anstelle von Zimmern mit Mobiliar haben sich künstlerische Bilder und Objekte breitgemacht, welche Ausschnitte der heutigen Kunstszene in einem veränderten Licht aufscheinen lassen.

Im Teilnehmerentgelt sind Bahnticket, Eintritt, Führung und Suppenlunch (inkl. 1 Softgetränk) enthalten.

freie Plätze Exkursion Julia Stoschek Collection

( ab So., 15.4., 10.30 Uhr )

Video ist zum populärsten Medium unserer Zeit geworden. Die Synthese verschiedener Technologien hat Video zum populärsten Medium unserer Zeit gemacht. Seine Technik und Distribution sind in den letzten beiden Jahrzehnten sowohl vereinfacht als auch komplexer geworden. Diese Weiterentwicklung durchdringt auch die künstlerische Praxis. In der Wechselwirkung von kreativer Erweiterung und neuen technischen Möglichkeiten entstehen nicht nur neue Inhalte und Formate, sondern verändert sich auch die Rezeption von Kunst.

Der Begriff "Generation Loss" (dt. Generationsverlust) bezeichnet zunächst den Prozess der Qualitätsverschlechterung von sukzessiv kopierten oder komprimierten Daten auch infolge ständig sich verändernder Technologien. Dieser Verlust von Qualität gilt nicht nur für Dateiformate oder Datenträger, sondern manifestiert sich auch im ideologischen Sinne in Politik, Kultur, Natur oder allgemein im gesellschaftlichen Wandel von einer Generation zur nächsten.

Grundidee des Ausstellungskonzepts ist es, die Wechselbeziehungen innerhalb der Sammlung aufzuzeigen und auch die Art und Weise wie Generationen - von Künstlern ebenso wie von Technologien - ihre Vorläufer beerben, hinter sich lassen, verändern und unterwandern. Im Zentrum steht die Frage, wie diese Art der Beeinflussung zu Aufbegehren, Korrektur und Annäherung führen kann und schlussendlich die Beobachtung, dass das künstlerische Bewegtbild ein auf einzigartige Weise reaktives Medium ist, das wie keine andere Gattung an den Wandel von Mainstreamtechnologie gebunden ist.

Im Teilnehmerentgelt sind Bahnticket, Eintritt und Führung enthalten.

freie Plätze Tagesfahrt KAT_A Rhöndorf

( ab Sa., 9.6., 12.00 Uhr )

KAT_A (KUNST AM TURM_ANDRA) ist ein Forum für zeitgenössische Kunst. Das Bauensemble rund um den historischen Turm in Bad Honnef-Rhöndorf positioniert sich als Ausstellungsort für internationale Kunst der Gegenwart. Installationen und Objekte, Videoarbeiten, Bilder und Skulpturen bespielen Innen- und Außenräume der großzügigen Anlage. Im Fokus steht das Haus Hedwig: Die ehemalige Kapelle und das Erdgeschoss der Gründerzeitvilla werden Ausstellungsräume. Der Landschaftspark mit seinen seltenen Bäumen bietet Objekten und Skulpturen einen reizvollen Rahmen.

Bevor wir die Kunst genießen, gönnen wir uns erstmal etwas für das leibliche Wohl im idyllischen Rhöndorf. Hier bietet das berühmte Café Profittlich seit Jahrzehnten leckeren Kuchen - oder Sie unternehmen noch einen kleinen Spaziergang in die schönen Weinberge!

Programm:
12.00 Uhr: Neuss Hbf
13.30 Uhr: Lunch/Kaffee und Kuchen (nicht inklusive!)
15.00 Uhr: Führung
16.30 Uhr: Rückfahrt nach Neuss
ca. 18.00 Uhr: Ankunft Neuss

Im Teilnehmerentgelt sind Busfahrt, Eintritt und Führung enthalten.

Anmeldung möglich Tagesfahrt Bahnhof Belvedere

( ab Fr., 15.6., 13.30 Uhr )

Am 2. August 1839 wurden der 6,7 km lange erste Teil des "Eisernen Rhein" zwischen Köln und Müngersdorf und das mit einem Park verbundene Empfangsgebäude Haus Belvedere eingeweiht. Der Name spielt auf den großartigen Fernblick auf die Stadt und den Kölner Dom an, der sich damals aus der erhöhten Lage auf der Mittelterrasse des Rheines ergab.

Die neuartige Bauaufgabe "Bahnhof" wurde in Haus Belvedere mit seinem kunstvoll gestalteten Treppenhaus, dem weiträumigen, zum Park geöffneten Wintergarten, den von großen Flügeltüren gegliederten Raumsuiten in der "belle étage" und dem Mittelresalit mit Balkon an der stadtseitigen Fassade als repräsentatives Landhaus im Grünen umgesetzt. Es ist noch nicht abschließend geklärt, welcher Architekt den klassizistischen Bau, der noch heute weitgehend im Originalzustand erhalten ist, entworfen hat. Der Planverfasser dürfte dem Umfeld der Schinkel-Schule angehört haben.

Dank der Eisenbahn kamen viele Kölner Bürger in den Genuss einer sonntäglichen Landpartie, die zuvor nur wenigen Eigentümern von Sommerhäusern in der Umgebung der Stadt vorbehalten war.

Mit der Aufgabe der Station gelangte der Bahnhof Belvedere um 1892 in den Besitz der Stadt Köln. Nach dem Auszug des letzten Mieters im Jahr 2009 wollte die Stadt das sanierungsbedürftige Haus und den verwahrlosten Park verkaufen. Dank bürgerschaftlichen Engagements wird das Gebäude gerade fachgerecht saniert.

Nach der Einführung in die Geschichte der Eisenbahnstrecke und des Gebäudes werden wir durch das sonst noch nicht zugängliche Gebäude geführt und können dabei die aktuellen Baumaßnahmen in Augenschein nehmen.

Im Teilnehmerentgelt sind Bahnticket und Führung enthalten.

Anmeldung: Siehe Kursdetails "Elphi" - ein Bauwerk bezaubert eine Stadt

( ab Mo., 26.2., 19.00 Uhr )

Ein Wunder ist geschehen. Lange hat man sich in Deutschland aufgeregt über die immense Kostensteigerung der Hamburger Elbphilharmonie. Nun, wo sie wider Erwarten doch fertiggestellt ist, wollen alle einmal dort gewesen sein. Hamburg ist "Elphi" und "Elphi" ist Hamburg.
Vielleicht haben Sie Lust, mehr über die Baugeschichte dieses faszinierenden Gebäudes zu erfahren? Und kennen zu lernen, wer die Schweizer Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron sind und welche spektakulären Bauten sie noch ersonnen haben? Dann kommen Sie doch einfach vorbei und lassen sich von Bildern, Plänen, Zitaten und kritischen Kommentaren hineintragen in dieses spannende Kapitel zeitgenössischer Architekturgeschichte.

freie Plätze Jeden Monat ein berühmtes Bauwerk

( ab Mo., 5.3., 15.15 Uhr )

Drei beispielhafte Bauwerke aus vielen Jahrhunderten Architekturgeschichte machen bei jedem Treffen vertraut mit den Bedingungen und Möglichkeiten des Bauens, mit immer neuen Auffassungen, einen Ort zu prägen und Raum zu gliedern, mit wechselnden Ideen und Lebensweisen, die sich architektonisch manifestieren, mit sich wandelnden Bautechniken und den daraus erwachsenden Gestaltungsmöglichkeiten:

- St.Michael in Hildesheim, Königliche Saline (Saline Royale) von Claude-Nicolas Ledoux in Arc-et-Senans, Villa Savoye von Le Corbusier und Pierre Jeanneret in Poissy

- Pantheon in Rom, Villa Rotonda in Vicenza von Andrea Palladio, Staatsgalerie in Stuttgart von James Stirling

- Djoser-Pyramide in Sakkara von Imhotep, King's Circus und Royal Crescent in Bath von John Wood d.Ä. und John Wood d.J.,Van Eetvelde-Haus in Brüssel von Victor Horta

- Parthenon in Athen von Iktinos und Kallikrates, Fuggerei in Augsburg, Therme in Vals von Peter Zumthor

Anmeldung: Siehe Kursdetails AvantGardening

( ab Di., 13.3., 17.30 Uhr )

"Beschleunigtes Gärtnern" heißt die Einleitung des Vortrags, mit dem der Gartengestalter und Buchautor Torsten Matschiess in die kurze Geschichte seines Privatgartens einführt. Was als Maisacker begann, wurde als experimenteller Garten binnen weniger Jahre zum Treffpunkt der Gartenszene. Dort wurden Knöteriche begutachtet und bereits einige Stauden ausgelesen. Ihn interessiert, welche Gartenbilder mit welchem Know-how möglich und mit wie viel Aufwand verbunden sind. An Hand von Beispielpflanzungen erläutert er unterschiedlich intensive Pflanz- und Pflegekonzepte. In den Fokus rückt er für ihn wichtige Aspekte der Gestaltung, wie den Dialog zwischen Garten und Landschaft und das Harmonisieren von Ästhetik und Ökologie. Hierzu zeigt er Lichtbilder vom Gartenfotografen Jürgen Becker und eigene, um seine Idee(n) vom gegenwärtigen Gärtnern im eigenen Garten zu illustrieren.

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