Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

Fachbereich 4: Geist und Natur

Kunst und Kultur

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In Zusammenarbeit mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Ortskuratorium Neuss
Heute ist sie eine der bekanntesten Künstlerinnen der Klassischen Moderne, aber zu Lebzeiten litt Gabriele Münter (Berlin, 1877 - Murnau, 1962) unter dem zweifelhaften Ruf als Schülerin und Geliebte von Wassily Kandinsky. Dabei profitierte ihr illustrer Lehrer von ihr mindestens genauso viel wie sie von ihm: Die Malerin und Grafikerin ermöglichte ihm durch ihr Haus am Staffelsee eine inspirierende Existenz und Arbeit an einem idyllischen Ort sowie fruchtbare Kontakte zu internationalen Kollegen, mit denen das Paar die legendäre Gruppe des Blauen Reiters bilden sollte.

Eine weitere kunsthistorisch bedeutende Rolle übernahm die Berlinerin, als sie alle Gemälde, die Kandinsky nach der Trennung in ihrem Haus hinterlassen hatte, zunächst vor der Beschlagnahmung durch die Nazis schützte und dann der Galerie im Lenbachhaus schenkte. Entgegen des selbst von ihren Künstlerkollegen tradierten Profils einer eher blassen Figur verdient es Gabriele Münter, die durch drei Kontinente reiste, lange Jahre im Ausland lebte und in den 1930ern politisch verfolgt wurde, als mutige Persönlichkeit und originelle Künstlerin wiederaufgewertet zu werden.

Der Vortrag präsentiert sie mit Bild- und Textzitaten aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg, würdigt ihre außergewöhnliche Stellung als emanzipierte Frau, Expressionismus-Pionierin und Kunstförderin und bietet außerdem einen Ausblick in ihre spätere Aktivität.
Nur wenig jünger als Henry van de Velde und Joseph Maria Olbrich, gleich alt wie Peter Behrens, wie alle drei ein Allround-Genie: Charles Rennie Mackintosh war Architekt, Innenarchitekt, Kunsthandwerker, Designer, Grafiker und Maler zugleich.

Ein Vortrag über die Blüte Glasgows am Ende des 19. Jahrhunderts, über die Glasgow School und ihre Wurzeln im Arts-and-Crafts-Movement der britischen Insel, aber auch ihr Einfluss auf die Bestrebungen des Deutschen Werkbundes, die schließlich zur Gründung des Bauhauses führten.
Ausgehend vom "Mutterland" der Gartenliebhaber, England, überschreitet die allgemeine Passion für Gartengestaltung- und kunst seit geraumer Zeit auch die Grenzen anderer europäischer Länder.
Der Vortrag mit vielen Fotos nimmt die Zuhörer auf eine Reise durch einige der vom Europäischen Gartenpreis (EGHN - European Garden Heritage Network) ausgezeichneten Parks und Gärten mit und ergänzt deren Stationen um weitere Gartenanlagen des Europäischen Gartennetzes:

Seit der "Wiedergeburt" von Trentham Gardens (Großbritannien) verbinden sich dort das klassische italienische Parterre mit Blumenlabyrinthen und Gartenkompositionen angesagter Gartengestalter in einzigartiger Weise. Gaasbeek bei Brüssel ist zu einem Wallfahrtsort für alle geworden, die eine erstaunliche Vielfalt von Obst- und Gemüsepflanzen, aber insbesondere auch die Kunst des Spaliers, erleben wollen. Schloss Egeskov in Dänemark lädt mit seiner Vielfalt an Gärten, historischen Gebäuden, Sammlungen und Festen dazu ein, mehr als einen Tag lang die Geschichte der Region zu entdecken und sich von der Garten- und Sammelleidenschaft der Besitzerfamilie verblüffen zu lassen.

Andere Parks und Gärten wurden ausgezeichnet, weil sie Stadtteilen zu einer ganz neuen Qualität verholfen haben (z.B. in Paris), weil hier Gartenkunst beispielhaft restauriert und erlebbar gemacht wurden (z.B. in St. Petersburg) oder weil sie ganz neue Ideen in die Entwicklung der Gartenkunst (z.B. in Weinheim) eingebracht haben. Andere Gärten wiederum, wie La Ballue in der Bretagne, sind in ihrer Kombination von Ausblicken in die Landschaft und geheimnisvollen Gartenräumen ein so besonderes Erlebnis und so außergewöhnlich und schön, dass sie eine Auszeichnung mehr als verdient haben.

Christian Grüßen ist Dipl.-Ingenieur Raumplanung und hauptsächlich in der Stadt- und Kulturentwicklung tätig. Er ist einer der Initiatoren des European Garden Heritage Network EGHN und seit 2003 dessen internationaler Projektkoordinator im Auftrag der Stiftung Schloss Dyck.
Die über dem Ruhrtal in Essen gelegene Villa Hügel war von 1873 bis 1945 Wohnhaus der Familie Krupp und als wichtiger Repräsentationsort ein Teil ihres Unternehmens. Sie verfügt über 269 Räume und liegt in einem 28 ha großen Park. Seit 1953 finden in der Villa Hügel Wechselausstellungen, Konzerte und Veranstaltungen statt. Eine Dauerausstellung informiert über die Familien- und Firmengeschichte.

Vom 16. Juni bis 7. Oktober wird erstmals seit 30 Jahren wieder eine große Werkschau des in Bottrop geborenen Künstlers Josef Albers zu sehen sein.

Die Wirkung der Farbe in den Werken von Josef Albers ist kraftvoll und unverwechselbar. Linie, Farbe, Fläche und Raum interagieren miteinander, fordern die Wahrnehmung des Betrachters heraus. Albers Serie "Homage to the Square", die mehr als 2.000 Bilder umfasst, wurde zum Markenzeichen des wegweisenden Künstlers, Lehrers, Kunsttheoretikers und Impulsgebers. Josef Albers erforschte die Farbe in ihrer künstlerischen Dimension.

Die Ausstellung beginnt mit seiner Zeit am Bauhaus in Weimar und Dessau. Sie schlägt einen Bogen zu den Schwerpunkten der amerikanischen Jahre - zur Begegnung mit Mexiko und der Serie Homage to the Square. Gezeigt werden Malerei, Druckgrafik, Möbel, Gebrauchsgegenstände, Arbeiten in Glas, Fotografie und präkolumbische Skulpturen. Eine Gegenüberstellung von Renaissance-Skulpturen und Ikonen mit Gemälden von Albers verdeutlicht die geistig-spirituelle Dimension seiner Kunst. Beleuchtet wird ebenfalls die Wirkung von Albers auf die amerikanische Kunst der 1960er Jahre, die sogenannte Minimal Art.

Das Programm im Einzelnen:

09.30 Uhr: Start Hbf. Neuss
11.00 Uhr: Kombiführung durch die historischen Räumlichkeiten und die Ausstellung Josef Albers
12.30 Uhr: Kleiner Spaziergang durch den Park
13.00 Uhr: Mittagessen
14.30 Uhr: Rundfahrt durch die Gartenstadt Margarethenhöhe
ca. 16.30 Uhr: voraussichtliche Rückankunft

In den Teilnehmerentgelten sind die Busreise, Eintritte und Führungen enthalten.
Seit ihrer Gründung im Jahr 1836 unterstützt und fördert die Provinzial Rheinland Versicherung in vielfältiger Weise die Kunst- und Kulturlandschaft der Region, in der sie beheimatet ist. In den letzten 20 Jahren hat das Unternehmen mit dem Aufbau einer Sammlung internationaler Gegenwartskunst, der Gründung einer Kultur- und Sozialstiftung und der Entwicklung einer innovativen Förderreihe für rheinische Museen weitere Meilensteine gesetzt, die das Rheinland als eine der lebendigsten Kulturregionen Europas ins Bewusstsein rücken.

Wie jede Kunstsammlung ist auch die der Provinzial Rheinland Versicherung von Vorlieben und Interessen geprägt, die ihr dadurch ein unverwechselbares Profil verleihen. Sie ist Teil eines Konzeptes, das sich die systematische Förderung junger Kunst zum Ziel gemacht hat.

Rund 100 Künstler bilden heute eine einzigartige Kollektion von über 250 Werken mit internationalen Positionen aus Asien, Nordamerika, Skandinavien und ganz Europa. Besonderes Augenmerk liegt auf der Kunst des deutschsprachigen Raumes, darunter auch zahlreiche Absolventen und heutige Lehrer der renommierten Düsseldorfer Kunstakademie.

Treffpunkt ist vor dem Haupteingang der Provinzial.
Das Arp Museum Bahnhof Rolandseck widmet Gotthard Graubner (1930-2013), einem der wichtigsten abstrakten Maler der Gegenwartskunst, eine große Ausstellung. Graubner war dem Künstlerbahnhof Rolandseck seit den 1970er Jahren eng verbunden. Wie zahlreiche Kunstschaffende schätzte, belebte und prägte er diesen so besonderen Ort.

Zehn außergewöhnliche Schwarz-Weiß Fotografien von tanzenden Mönchen des Klosters Wangdue Phodrang, die 1976 während seines Bhutan-Aufenthaltes entstanden sind und sich in der Museumssammlung befinden, bilden den Ausgangspunkt der Schau. Graubners Interesse am Buddhismus folgend, schwingt dieses Themenfeld in der Ausstellung atmosphärisch mit. Dabei spielen formale Momente wie Transparenz, Leichtigkeit und Durchdringung sowie die Farboberfläche als lebendiger Organismus eine Rolle. Dies wird nicht nur bei den beeindruckenden Farbraumkörpern, sondern auch im druckgrafischen Werk des Künstlers deutlich.

Die Besucherinnen und Besucher können anhand von rund 50 Werken die Entwicklung von einer gedeckten Farbpalette zu einem wahrhaftigen Farbenrausch erleben, sich in stiller Versenkung in den Farbräumen verlieren und, wie vom Künstler erwünscht, mit den Bildern atmen.

Nach einer 90minütigen Führung haben Sie noch die Gelegenheit, im schönen Café etwas zu sich zu nehmen.

In dem Teilnehmerentgelt sind die Kosten für den ÖPNV, Eintritt und Führung enthalten.

freie Plätze Tagesfahrt August Macke Haus Bonn

( ab Di., 4.12., 13.00 Uhr )

Das August Macke Haus Bonn ist das ehemalige Wohn- und Atelierhaus von August Macke. Hier lebte der Künstler mit seiner Familie von Anfang 1911 bis August 1914. Ende 2017 wurde das Museum nach einer umfangreichen inhaltlichen und baulichen Erweiterung neu eröffnet. Am Originalschauplatz erzählt und vermittelt die Dauerausstellung die faszinierende Geschichte des Lebens von August Macke, seiner Familie, seiner künstlerischen Entwicklung und seiner kulturpolitischen Aktivitäten vor dem zeitgeschichtlichen Hintergrund des Wilhelminischen Kaiserreiches.

Wir besichtigen die Ausstellung "Bernhard Koehler. Sammler, Mäzen und Freund von August Macke".

Der Berliner Industrielle Bernhard Koehler (1849-1927) war der bedeutendste Sammler und Mäzen der jungen expressionistischen Künstler in Deutschland vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Seine Leidenschaft für moderne Kunst ließ innerhalb weniger Jahre die früheste und umfangreichste Privatsammlung aus dem Umkreis des Blauen Reiter entstehen. Erst seine großzügige Unterstützung ermöglichte diesen jungen Künstlern, ihre wegweisenden Ausstellungs- und Publikationsprojekte zu realisieren.

In dem Teilnehmerentgelt sind die Fahrt mit dem ÖPNV, Eintritt und Führung enthalten.

Vor der Rückfahrt ist noch ein kleiner Rundgang über den Bonner Weihnachtsmarkt geplant.
Ingo Sommer studierte Architektur und Stadtbau. Er arbeitete in Architekturbüros und Baubehörden. Zusätzlich widmete er sich der Baugeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, seiner Dissertation, seiner Habilitation, Lehraufträgen und Veröffentlichungen. Er ist Honorarprofessor an der Universität Oldenburg. Wegen seiner Verdienste um Denkmalschutz und Architekturgeschichte wurde er mit der Medaille der Oldenburgischen Landschaft geehrt.

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Ortskuratorium Neuss

Anmeldung: Siehe Kursdetails Verführung Rokoko

( ab Do., 22.11., 19.00 Uhr )

Gerade im Herbst und Winter mit Regen und Schneematsch ist es gut, sich an die Leichtigkeit und verspielte Eleganz des Rokoko zu erinnern. Zunächst in Frankreich entwickelt und dann über ganz Europa verbreitet, zeigt dieser Stil vorrangig Ornamente und viel Dekoration in hellen Farben und asymmetrischen Formen. Thematisch widmeten sich die Rokoko-Maler wie Antoine Watteau und François Boucher der Darstellung galanter und erotischer Szenen, wie Rosalba Carriera Pastellbildern oder wie Giovanni Battista Tiepolo der Freskenmalerei.

In dem Vortrag sollen Beispiele der Kunst des Rokoko sowohl aus dem Bereich der Malerei wie der Architektur und Inneneinrichtung vorgestellt werden.

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freie Plätze
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Anmeldung möglich
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fast ausgebucht
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Kurs abgeschlossen
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Kurs ausgefallen
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Anmeldung: Siehe Kursdetails
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Anmeldungen per Fax: 02131 / 90 23 87

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