Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

Fachbereich 4: Geist und Natur

Geschichte und Zeitgeschehen

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Den Anfang der englischen Auseinandersetzung mit den Thesen Martin Luthers markiert eine große Gegenschrift des Königs selbst, die "Assertio Septem Sacramentorum (adversus M. Lutherum)". Die öffentliche Verbrennung der Schriften Luthers am 12. Mai 1521 an St. Paul’s Cross wie auch die dabei gehaltene Predigt John Fishers verdeutlichten, dass sich England als Bastion der traditionellen Kirche verstand; genau das, was man von einem Fidei Defensor (Verteidiger des Glaubens), so der offizielle, vom Papst König Heinrichs VIII. als Anerkennung für seine Assertio verliehene Ehrentitel, auch erwarten durfte.

Dass es gut zwölf Jahre später aus primär persönlich-politischen Gründen zu einer Trennung der Englischen Kirche von Rom kommen würde, war nicht abzusehen, und diese rechtliche und administrative Trennung änderte auch zunächst nichts an den Glaubensüberzeugungen. Die überaus spannende Geschichte des Ringens um die Scheidung des Königs und in der Folge um den rechten Glauben steht im Mittelpunkt des Vortrags, wobei das höchst komplexe Zusammenspiel von persönlichen, politischen, dynastischen und religiösen Motivationen strukturell durchaus repräsentativ für die frühe Geschichte der Reformation ist. Am Ende dieses entscheidenden Jahrzehnts englischer Geschichte steht zunächst kirchenpolitisch und dogmatisch eine weitgehend traditionelle Kirche (nur eben ohne Rom), mit dem König als ihrem Oberhaupt; erst unter Heinrichs VIII. Kindern, Edward VI. und Elisabeth I., wurde sie zu einer reformierten, protestantisch basierten Kirche.

Prof. Dr. Uwe Baumann, geboren in Düsseldorf, studierte in Düsseldorf und Oxford Geschichte, Englisch und Philosophie. Nach Jahren an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ist er jetzt Professor für englische Literatur und Kultur an der Universität Bonn.

Anmeldung: Siehe Kursdetails 100 Jahre Russische Revolution

( ab Mo., 13.11., 17.30 Uhr )

Am 7. November 2017 jährt sich die Oktoberrevolution zum hundertsten Mal. An diesem Tag wurde der Winterpalast in Petrograd /St. Petersburg gestürmt und die Macht von Bolschewiki übernommen. Aus diesem Anlass wollen wir uns mit den revolutionären Ereignissen in Russland 1917 und dem Weg zur Revolution beschäftigen.

Das Bild der Russischen Revolution ist von Mythen und gegensätzlichen Deutungen geprägt: War es ein Staatsstreich oder eine Revolution? Warum waren Bolschewiki erfolgreich? Welche Wirkungen hatte die Revolution für Russland und die Welt? Welchen Platz nimmt die Revolution im kollektiven Gedächtnis der heutigen Einwohner Russlands ein?

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