Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

Fachbereich 5: Politik und Gesellschaft, Recht / Wirtschaft, Umwelt und Verbraucher

Politik und Gesellschaft

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Work & Travel in Australien, Neuseeland oder Kanada - oder doch lieber als Au Pair in die USA, Australien, Neuseeland, Canada oder China?! Immer heißt ein Auslandaufenthalt vor allem eins: außergewöhnliche Erfahrungen sammeln in der Kultur eines fremden Landes, neue Freunde finden auf der ganzen Welt und unvergessliche Erlebnisse haben. Zudem ist es auch immer noch die beste Möglichkeit, eine Fremdsprache zu lernen. Und so ganz nebenbei erweitert man auch seinen persönlichen Wissenshorizont. Der Informationsabend richtet sich an junge Erwachsene von 18 bis 35 Jahre und deren Eltern, Lehrer, Berufsberater. Sie erhalten einen differenzierten Überblick über die einzelnen Programme, Bedingungen, Voraussetzungen und Kosten.
AIFS wurde 1964 gegründet und hat seitdem weltweit mehr als eine Million Schüler, Studenten und Lehrer ins Ausland vermittelt. Von High School Aufenthalten über Au Pair Jobs bis hin zu Work and Travel Angeboten bietet AIFS viele Möglichkeiten, Auslandserfahrungen zu sammeln.

Anmeldung: Siehe Kursdetails Politik und Gesellschaft in den Medien

( ab Di., 20.2., 17.30 Uhr )

Medien - Zeitungen, TV, Radio und Internet - bilden im Großen und Kleinen das Alltagsgeschehen ab, informieren, kommunizieren und prägen unsere Wahrnehmung und Erleben: bedürfen aber auch der kritischen Auseinandersetzung. Die Ev. Christusgemeinde Neuss und die VHS-Neuss bieten Menschen mit und ohne Behinderung Möglichkeiten Wissen zu erwerben, Erfahrungen zu sammeln und Kontakte zu knüpfen: gesellschaftspolitisch relevante Anlässe (z.B. Wahlen) werden genutzt, Politiker und Institutionen werden aufgesucht, wichtige Gespräche geführt; Gesellschaft und Gemeinwesen werden erlebbar.
Der Kurs wird diesen Handlungsansatz fortführen und mehr Menschen mit und ohne Behinderung neue Möglichkeiten gesellschaftspolitischer Teilhabe erschließen. Ab 20.02.2018, vierzehntäglich, dienstags, 17:30 - 19:30 Uhr, Martin-Luther-Haus, Drususallee 63. Kontakt und Anmeldung: Helmut Lelittko, 02131 22 26 88.

Anmeldung: Siehe Kursdetails Tagesfahrt nach Brüssel

( ab Mi., 13.6., 7.00 Uhr )

Katalonien, Schottland, Schlesien, Westfalen, Normandie... Europa hat viele Regionen zu bieten. Sie prägen das Bild des Kontinents mit ihren Besonderheiten. In der Europäischen Union kümmert sich eine besondere Institution um die Belange dieser regionalen Einheiten. Der Ausschuß der Regionen ist "die Stimme der Städte und Regionen in Europa". Zwischen dem spanischen Santiago de Compostella und dem estnischen Narwa werden hier die europapolitischen Entscheidungen konkret erfahrbar gemacht. Für gewöhnlich tritt der Ausschuss im aktuellen politischen Geschehen eher wenig in Erscheinung, dennoch ist er ein wichtiges europapolitisches Instrument, das in der gegenwärtigen innereuropäischen Auseinandersetzung um Autonomiebestrebungen und Separationsbewegungen nicht ohne Bedeutung ist.

Bei einem Informationsgespräch im Ausschuss der Regionen besteht die Möglichkeit, sich intensiver mit der europäischen Regionalpolitik und den Förderungenvor Ort zu beschäftigen. Das "Parlamentarium" informiert im Anschluss über die Arbeit des Europäischen Parlament und der Brüsseler EU-Institutionen. Ein Rundgang durch die historische Altstadt Brüssels am Nachmittag rundet den Besuch im belgischen Nachbarland ab.
Im Teilnahmeentgelt ist die Busfahrt enthalten.

Es handelt sich um eine Kooperationsveranstaltung mit der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus, Deutsch-osteuropäisches Forum, Düsseldorf. Anmeldungen richten Sie bei Interesse direkt an das Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus, Deutsch-osteuropäisches Forum, Düsseldorf., Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Telefon: 0211 - 16 99 113, Fax: 0211 - 35 31 18, grabowski@g-h-h.de, www.g-h-h.de

freie Plätze Trier, Karl Marx

( ab Sa., 12.5., 6.45 Uhr )

Am 5. Mai 2018 jährt sich der Geburtstag des bedeutenden Denkers des 19. Jahrhunderts, Karl Marx, zum 200. Mal. Erstmals überhaupt widmet sich eine kulturhistorische Ausstellung seinem Leben, seinen bedeutenden Werken und dem vielfältigen Wirken in seiner Zeit. Getragen vom Land Rheinland-Pfalz und der Stadt Trier wird die Landesausstellung KARL MARX 1818 - 1883. LEBEN. WERK. ZEIT. vom 5. Mai bis 21. Oktober 2018 in gleich zwei Museen zu sehen sein. Revolutionär, Gelehrter, Journalist oder Marxist? Kaum eine Persönlichkeit des 19. Jahrhunderts ist heute noch so bekannt, aber auch so umstritten und missverstanden wie Karl Marx. Wer verbirgt sich hinter diesem großen Namen und wie können Marx’ Ideen aus heutiger Sicht gesehen werden? Anlässlich des 200. Jahrestags beleuchtet die große Landesausstellung in seiner Geburtsstadt Trier die vielen Facetten seiner Person.


06:45 Uhr
Treffpunkt HBF Neuss, vor dem Eingangsportal (Theodor-Heuss-Platz)
07:00 Uhr
Abfahrt Reisebus
10:00 Uhr
Stadtrundgang auf den Spuren von Karl Marx durch die Trierer Innenstadt anschließend geführter Besuch der Landesausstellung im Rheinischen Landesmuseum "Leben. Werk. Zeit".
13.00 Uhr
Mittagspause
14.30 Uhr Geführter Rundgang durch die Landesausstellung "Stationen eines Lebens" im Stadtmuseum Simeonstift
16:30 Uhr Zeit für individuelle Entdeckungen in Trier. z.B. zu den römischen UNESCO-Welterbestätten
18:00 Uhr
Abfahrt Reisebus
21:00 Uhr (ca.)
Rückankunft Neuss

Im Preis enthalten sind die Busfahrt, Eintritte, Führungen und das Mittagessen, ohne Getränke.

auf Warteliste Bonn, HdG/Kanzlerbungalow

( ab Fr., 4.5., 9.15 Uhr )

Nach der umfamgreichen Sanierung in 2017 steht das Haus der Geschichte wieder Besuchern offen. Den Teilnehmenden dieser Tagesfahrt wird Zeitgeschichte anschaulich und erlebnisorientiert präsentiert. Zahlreiche Exponate, Dokumente, Fotos und Filme wecken Erinnerungen und veranschaulichen historische und politische Zusammenhänge. Das Museum wird zu einem Erlebnis und Ort der Diskussion - auch zwischen den Generationen. Neben einer Führung durch die Dauerausstellung werden Sie den Kanzlerbungalow besichtigen können. Soweit noch Zeit und Interesse ist, kann auch die aktuelle Wechselausstellung besucht werden (ohne Führung). Für den Besuch des Kanzlerbungalows müssen Sie einen gültigen Personalausweis/Pass mitführen.
Im Teilnahmeentgelt sind Fahrtkosten DB/VRS enthalten.

09.30 Uhr Treffpunkt HBF Neuss, vor dem Eingangsportal (Theodor-Heuss-Platz)
12.00 Uhr Bonn/Kanzlerbungalow
14.00 Uhr Mittagspause im Haus der Geschichte
14.30 Uhr Führung im Haus der Geschichte
16.30 Uhr Rückfahrt nach Neuss
18.00 Uhr (ca.) Rückankunft in Neuss
Vier Mal hat der Referent zwischen 2008 und 2016 die Islamische Republik bereist. Während in dieser Zeit die iranischen Präsidenten wechselten und sich die politische Großwetterlage änderte, ist eines unverändert geblieben: die herzliche Gastfreundschaft der Menschen und die Neugier und Offenheit, mit der sie Fremden begegnen. Bernd G. Schmitz zeigt Lichtbilder aus verschiedenen Provinzen des Vielvölkerstaats Iran und berichtet von Städtern, die immer freitags in die Wüste fliehen, von Begegnungen mit Fischern in Hormozgan, schlecht über Deutschland informierte Jura-Professoren und Belutschen, ein Volk im Südosten Irans, die ihn am Neujahrstag als Zeichen besonderer Wertschätzung zum Schießen einluden. Der Vortrag ist eine Mischung aus gelesenen Tagebuchpassagen und zu Diaschau-Blöcken zusammengefassten Fotos. Text und Bild stehen dabei gleichberechtigt nebeneinander. Es handelt sich um keinen typischen länderkundlichen Vortrag mit dem Schwerpunkt auf Architektur und Kulturgeschichte, sondern um die subjektive Perspektive eines Reisenden, der in Köln intensiv am Leben der iranischen Community Anteil nimmt und im Iran die Möglichkeit hatte, auch hinter die touristische Fassade des Vielvölkerstaats zu schauen. Bernd Schmitz: "Wenn ich den Inhalt meines Vortrags mit einigen Schlagwörtern versehen müsste, dann würde ich sagen: subjektiv, sachkundig, humorvoll und spannend".
Die deutsch-türkischen Beziehungen gestalten sich insbesondere nach dem gescheiterten Putsch in der Türkei 2016 zunehmend schwieriger. Der Referent, Chefredakteur beim "Deutsch-Türkischen-Journal" (https://dtj-online.de/), wird an diesem Abend über eine differenzierte historische Betrachtung die Entwicklung dieser Beziehungen nachzeichnen und dadurch zu einem besseren Verständnis der aktuellen Situation beitragen sowie Perspektiven aufzeigen. Es handelt sich um eine Kooperationsveranstaltung der VHS-Neuss mit dem Lernzentrum Novaesium e.V., Neuss.
Die Europäische Union steckt in einer tiefen Krise und wird von Europakritikern und Rechtspopulisten in die Zange genommen. Dabei haben wir es der beispiellosen Erfolgsgeschichte der Europäischen Integration zu verdanken, dass es in den EU-Mitgliedstaaten seit mehr als 70 Jahren keinen Krieg mehr gegeben hat. Ob Freiheit, Frieden, Wohlstand und Gerechtigkeit - nie ging es den Bürgern besser. In der Anfangsgeschichte der europäischen Einigung hat Konrad Adenauer, der erste deutsche Bundeskanzler und einer der bedeutendsten Staatsmänner, eine entscheidende Rolle gespielt. Ohne ihn wäre es im Jahr 1957 nicht zur Unterzeichnung der Römischen Verträge gekommen, die heute als Geburtsstunde Europas gelten. Nur wer diese Geschichte kennt, kann ermessen, was erreicht worden ist: Die beispiellose Integrationsleistung Europas ist für die meisten längst zur Selbstverständlichkeit geworden.
Deutschland und Frankreich spielten in der europäischen Geschichte immer eine besondere Rolle. Obwohl die beiden Länder Jahrhunderte lang tief verfeindet und ihre Beziehungen durch die Verheerungen zweier Weltkriege einen Tiefpunkt erreicht hatten, entwickelte sich sich nach 1949 in wenigen Jahren eine Freundschaft, die der Elysée-Vertrag von 1963 besiegelte. Wie kam es zu dieser erstaunlichen Entwicklung? Dieser spannenden Frage soll im Vortrag nachgegangen werden. Männer wie Konrad Adenauer, Robert Schuman, Jean Monnet und Charles de Gaulle hatten schon früh erkannt, dass ohne Frankreich und Deutschland keine europäische Einigung möglich war und ist. Die deutsch-französische Freundschaft ist bis heute für Europa unverzichtbar und der Kern jeder dauerhaften Friedenssicherung.

Anmeldung: Siehe Kursdetails Der rosa Winkel

( ab Mo., 14.5., 19.30 Uhr )

Die NS-Verbrechen gegen die Menschlichkeit (so ein Nürnberger Hauptanklagepunkt) bildeten eine ins Extremste gesteigerte Form kulturbedingter, in der damaligen Gesellschaft grassierender, volkstümlicher Ressentiments gegen - so der Sprachgebrauch - Schacher- und Wucherjuden, Zigeuner, Asoziale oder Krüppel und Verrückte. Ganz auf dieser Linie lag die Bekämpfung der Homosexualität, die aus Sicht der NS-Ideologen als rassenvernichtende Entartungserscheinung (Heinrich Himmler) diffamiert wurde. Dies löste bei Durchschnittsbürgern zumeist unverständliches Achselzucken aus, widersprach jedoch keineswegs den verbreiteten homophoben Einstellungen gegenüber den (nach dem berüchtigten Paragraphen) "175ern". Die volle Verfolgungswucht des Regimes traf allerdings nur schwule Männer; weibliche Homosexualität wurde nicht als ernsthafte Gefahr für das "Volkstum" angesehen: lesbische Frauen galten als asozial und wurden mit Prostituierten gleichgesetzt und entsprechend verfolgt. Die Verschärfung des besagten §175 von 1872 im September 1935 betraf daher nur schwule Männer. Dem voraus gingen Wellen von Razzien, Verboten und willkürlichen Verhaftungen, denn "die Freunde" (so die damalige Selbstdarstellung) hatten sich im liberalen Klima der Weimarer Republik Freiräume erkämpft, fanden in Einzelfällen Unterstützung bei demokratischen Parteien und besaßen in Berlin, Hamburg oder Köln bekannte Szenetreffpunkte, die zum Nachtleben der Metropolen zählten.
Auch in heutiger Zeit, in welcher der deutsche Bundestag die Ehe für alle beschlossen hat, sind hierzulande nach wie vor homophobe Verhaltensweisen feststellbar. Der Vortrag bietet Anlass, darüber nachzudenken und (selbst-) kritische Fragen zu stellen.

Günter Semmler ist Diplom Sozialwissenschaftler, war Lehrbeauftragter an den Universitäten Köln und Duisburg-Essen und ist in der Erwachsenenbildung seit 30 Jahren mit Schwerpunkt "Politische Bildung" tätig.

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freie Plätze
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Anmeldung möglich
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