Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

Digitale Bildung

Digitalisierung - Themen zum Nachdenken und Diskutieren

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Die Macht der Computer scheint unbegrenzt. Ihre Algorithmen erfassen und bewerten unsere gesamte Lebenswelt und scheinen jeden einzelnen von uns berechenbar zu machen. Egal ob es um unsere Konsumentscheidungen, unsere politischen Überzeugungen oder unsere sexuelle Orientierung geht - es heißt, der Computer wüsste mehr darüber als unsere Freunde und Familie - oder gar wir selbst. Gerne werden daher von Politik und Wirtschaft Computer und elektronische Handlungsanweisungen genutzt, um eine Vielzahl von Problemen zu lösen und Prognosen zu erstellen.
Doch wie weit reichen die Möglichkeiten von Computern? Was ist künstliche Intelligenz? Was kann ein Algorithmus erfassen - und was klammert er dabei aus? Und die wichtigste Frage: Was macht das mit dem Menschen und der Gesellschaft?
Abseits von endlosen Aufzählungen über die Größe aktueller Datensammlungen oder den Lobbyversuchen großer Internetkonzerne soll diese Veranstaltung ein Gespür für die technischen Möglichkeiten und die
gesellschaftlichen Folgewirkungen der Digitalisierung geben.
Star Trek, Blade Runner, Orwell oder doch Fallout? Die Digitalisierung und Technisierung der Welt schreiten unaufhaltsam und in hohem Tempo voran. Was vor einigen Jahren noch Science-Fiction war, ist heute schon Realität. Die Gesellschaft wird hinterhergezogen, als sei der technologische Fortschritt eine außer Kontrolle geratene Lokomotive. Aber welche Zukunftsvisionen gibt es, was erwartet uns in den kommenden Jahren und Jahrzehnten?
Unterstützt durch die Visionen bekannter Medien, Filme, Romane und Computerspiele wird ein kritisches aber möglichst realistisches Bild der digitalisierten Gegenwart und Zukunft entwickelt - mit besonderem Bezug zu dem, was unseren persönlichen Alltag und die Gesellschaft betrifft.
Wie leben wir im Jahr 2030? Gemeinsam soll ein Blick auf die Welt von Morgen geworfen und diskutiert werden.
Die Volksrepublik China ist in kurzer Zeit vom Entwicklungsland zur zweitgrößten Volkswirtschaft aufgestiegen. Neben den künftigen Weltveränderern wie Alibaba, Tencent oder Baidu mischt auch der chinesische Staat mit. Dank modernster Technik sollen jede Firma und jeder Bürger in Echtzeit überwacht werden können - auch über die Grenzen der Volksrepublik hinaus. Diese Entwicklungen stellen Europa und Deutschland vor völlig neue Herausforderungen.

Stephan Scheuer spürt den innovativsten Ideen in China nach und zeigt, wo Firmen aus der Volksrepublik bereits ihre Konkurrenten in Europa und den USA überholt haben. Und er führt auf, welche Denker hinter den Konzepten stehen und wie sie die Wirtschaftsordnung auch in Europa radikal verändern werden. Ihre Ideen werfen auch elementare Fragen über die Sicherheit unserer Daten und die Bedeutung von Landesgrenzen in der digitalen Welt auf.

Stephan Scheuer hat Internationale Beziehungen und Sinologie in Marburg, Berlin, London und Peking studiert. Anschließend war er fünf Jahre lang China-Korrespondent, zunächst für die Deutsche Presse-Agentur, dann für das Handelsblatt. Heute schreibt er von der Handelsblatt-Zentrale in Düsseldorf aus über die globale Telekommunikations- und IT-Industrie sowie chinesische Firmen in Europa.

Im Anschluss an den Vortrag lädt die VHS Neuss zu weiteren Gesprächen bei einem kleinen Imbiss ein.

Anmeldung: Siehe Kursdetails Grenzen der Demokratie

( ab Mi., 8.5., 18.30 Uhr )

Die Demokratie gilt nicht nur deswegen als gute Staatsform, weil sie von allen bekannten Modellen am besten geeignet erscheint, den tatsächlichen Willen der Bevölkerung widerzuspiegeln, sondern auch, weil sie geeignet sei, das verteilte Wissen der Vielen politisch nutzbar zu machen. "Demokratisierung" kann in machen Kontexten gar als Synonym für "Fortschritt" gedacht werden. Als einziger Anwärter, der in Frage kommen würde, dieses Modell - in all seinen unterschiedlichen Facetten - noch zu übertrumpfen, gilt manchen die "direkte" Demokratie.
Die Digitalisierung lässt diese Positionen lauter werden, und fordert ein Update unseres bestehenden Systems.
In Anbetracht dieser Entwicklungen lohnt es sich, einen Blick auf die Risiken und Chancen von verschiedenen demokratischen Diskursverfahren zu werfen und die wichtige Frage zu stellen: Wann sind die Vielen tatsächlich schlauer als die Wenigen - und wann ist es umgekehrt?

Mike Karst lädt Sie ein, dieser Frage im Gespräch nachzugehen.

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