Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

Fachbereich 4: Geist und Natur

Naturwissenschaft und Technologie

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Auf dieser Exkursion beobachten wir die artenreiche Vegetation in einem zivilisationsnahen Laubwald. Hier werden wir einen größeren Bestand des wohl beliebtesten Wildgemüses - den Bärlauch - antreffen, den man nicht mit den giftigen Arten Maiglöckchen, Salomonssiegel und Einbeere verwechseln darf. Ferner ist dieses Wäldchen reich an Frühlingsblühern, sogenannten "Frühlingsgeophyten", die ihre Erneuerungsknospen dicht unter der Erdoberfläche haben und bei den ersten Sonnenstrahlen austreiben, solange die Bäume noch unbelaubt sind, aber nach wenigen Wochen nach Einsetzen der Belaubung der Baumkronen wieder vergehen. Je nach Wetterbedingungen werden wir auch Pilzfruchtkörper an Holz finden wie z.B. das eigentümliche, aber schmackhafte Judasohr.

Bitte denken Sie an festes Schuhwerk, witterungsgerechte Bekleidung, Regenschutz, Taschenmesser, kleines Notizheft und Stift, Körbchen bzw. Stoffbeutel, wenn vorhanden: Lupe, Bestimmungsbuch, Fotoapparat.
Von Mitte Mai bis Mitte Juni blühen unsere meisten Wildsträucher an Waldrändern, als Heckengehölze oder auch in ursprünglichen Ortschaften. Die Blüten, deren Nektar nicht nur Bienen und anderen bestäubenden Insekten als Nahrung dient und die uns erfreuen, können auch von uns Menschen kulinarisch genutzt werden. Bekannt sind sicher Sirup und Gelee aus Holunderblüten, aber auch Blüten anderer Wildsträucher können zu genüsslichen Delikatessen verarbeitet werden - vorausgesetzt, Sie erkennen sie genau und verwechseln sie nicht mit Blüten giftiger Sträucher. Dies ist Thema unserer Exkursion, so werden wir exemplarisch das Bestimmen mit Hilfe eines Bestimmungsbuchs üben. Natürlich wird es an leckeren Rezeptvorschlägen nicht fehlen.

Bitte bringen Sie mit: festes Schuhwerk, witterungsgerechte Bekleidung, Regenschutz, Taschenmesser, Körbchen bzw. Stoffbeutel; wenn vorhanden: Lupe, Bestimmungsbuch, Fotoapparat.

Treffpunkt: Neuss-Rosellen, auf dem großen Parkplatz Roseller Kirchweg (Hauptstraße), neben der Kirche
Diese Wanderung führt uns zu den sehr artenreichen Wiesen am Rheindeich mit bei uns nicht überall vorkommenden Arten wie Wiesensalbei, Klappertopf, Knöllchen-Steinbrech und Aufrechter Trespe. Das Gebiet gehört zum Naturschutzgebiet (NSG) Uedesheimer Rheinbogen. Ein Wiesenbereich mit dem Zottigen Klappertopf, ursprünglich als flächenhaftes Naturdenkmal ausgewiesen, ist die Keimzelle des NSG. Fotografen werden auf dieser Tour außerordentlich auf ihre Kosten kommen. Auf unserer letztjährigen Exkursion in dieses Gebiet fanden wir weit über 100 Pflanzenarten!

Bitte denken Sie an festes Schuhwerk, witterungsgerechte Bekleidung, Taschenmesser, Plastiktüte, kleines Notizheft und Schreibstift; wenn vorhanden: Lupe, Bestimmungsbuch, Fotoapparat.

Treffpunkt: Neuss-Uedesheim, Parkplatz Rheinfährstraße Ecke Deichstraße oberhalb der Rheinfähr-Anlegestelle, Buslinie 851.

freie Plätze Vogelstimmen-Wanderungen

( ab Sa., 4.5., 8.00 Uhr )

Vögel im belaubten Geäst von Bäumen zu entdecken und optisch zu identifizieren, ist meist schwierig. Leichter ist es, einen Vogel an seiner Stimme zu erkennen, vor allem wenn er im Frühjahr seinen Reviergesang erklingen lässt. So sollen diese Wanderungen dazu dienen, eine Reihe charakteristischer Stimmen kennen zu lernen und sich einzuprägen und dabei auch manches aus der Biologie einiger bei uns häufiger Vogelarten zu erfahren.

Treffpunkt : Corneliuskapelle in Selikum, Gerhard-Hoehme-Allee
Erleben Sie einen unvergesslichen Tag! Begleiten Sie Deutschlands einzige Fachfrau für Tierbeschäftigung Christine Peter bei ihrer faszinierenden Arbeit im Krefelder Zoo. Hier leben Gorillas, Schimpansen und Orang-Utans. Die intelligenten Tiere müssen über das reine Füttern hinaus körperlich und geistig beschäftigt werden, damit es ihnen gut geht. Bei der Tierbeschäftigung können Sie den faszinierenden Primaten näher kommen. In kleiner Runde basteln Sie selber einfache Beschäftigungsmaterialien wie zum Beispiel Pappröhren oder in Packpapier gewickeltes Stroh mit Rosinen. Dann werden die Tiere - immer mit ausreichend Distanz - gefüttert und bespielt. Zuerst bekommt der ranghöchste Silberrücken sein Material. Wichtig ist, dass alle Affen gleich lang beschäftigt werden. Abschließend gibt Christine Peter eine Führung durch das Affenhaus, wo wir noch mehr über unsere tierischen Verwandten erfahren.

Treffpunkt: Vor der Kasse des Haupteingangs des Krefelder Zoos, Uerdinger Str. 377, 47800 Krefeld.
Dort wird der Zooeintritt eingesammelt - bitte warten Sie dort auf Frau Peter! Der Zooeintritt ist noch nicht im Teilnehmerentgelt enthalten (wg. eventueller Ermäßigungstatbeständen).

Anfahrt mit Bus und Bahn: Sie erreichen den Zoo Krefeld mit den Straßenbahnlinien 42 und 43 vom HBF Krefeld. Vom Bahnhof Uerdingen können Sie mit der Linie 43 anreisen. Die Haltestelle heißt Grotenburg/ Zoo.

Anfahrt mit dem PKW: Achtung bei Navigationsgeräten: Als Zieladresse "Violstraße" eingeben!
Kostenfreie Parkplätze am Zoo und am Grotenburgstadion.
Wenn Sie von der Autobahn über die Berliner Straße Richtung Zoo anreisen, nutzen Sie bitte den Parkplatz P3.

Der Zoo-Eintritt pro Person ist nicht im Teilnehmerentgelt enthalten, sondern wird vor Ort direkt bezahlt!
Bei dieser Tour in die schöne Eifel verbinden wir zwei sehr unterschiedliche Ansätze, in den Himmel zu sehen: den astronomischen und den theologischen. Wir beginnen in der physischen Welt:

Das Max-Planck-Institut für Radioastronomie (MPIfR) erforscht mit Hilfe des 100-Meter Radioteleskops in Bad Münstereifel - Effelsberg seit 1972 Vorgänge im Weltraum, die die Phantasie nicht weniger beflügeln als Hollywood-Produktionen.
Mit 100 Metern Durchmesser gehört Effelsberg zu den größten vollbeweglichen Radioteleskopen der Erde, und es ist eines der leistungsfähigsten Observatorien in Europa. Die große Oberfläche der Antenne von etwa 7.850 Quadratmeter ist wichtig für den sicheren Empfang der außerordentlich schwachen Radiosignale aus weiten Entfernungen. Der große Durchmesser von 100 m ist maßgeblich für das vergleichsweise hohe Winkelauflösungsvermögen. Das Gesamtgewicht der Stahlkonstruktion beträgt 3.200 Tonnen. In knapp zwölf Minuten kann der Parabolspiegel des Teleskops um 360 Grad gedreht und in knapp sechs Minuten um nahezu 90 Grad gekippt werden. Dadurch kann der gesamte Himmel über dem Horizont mit dem Teleskop beobachtet werden. Das Teleskop wird unter anderem eingesetzt zur Beobachtung von Pulsaren, kalten Gas- und Staubwolken, Sternentstehungsgebieten, von Schwarzen Löchern ausgehenden Materiejets und von Kernen ferner Galaxien sowie Radiostrahlung und Magnetfelder in der Milchstraße und weiteren Galaxien.

Nach einem Mittagsimbiss wenden wir uns dann dem spirituellen Blick in den Himmel zu: mitten auf einem Feld in der Eifel steht das dem Heiligen Nikolaus von Flüe geweihte architektonische Kleinod des Schweizer Architekten Peter Zumthor. Die Kapelle wurde in der Zeit von 2005 bis 2007 für eine Landwirtsfamilie aus Dankbarkeit für ein gutes und erfülltes Leben errichtet.

In dem Teilnehmerentgelt sind die Busfahrt, die Eintritte und Führungen beinhaltet.

Die Tour eignet sich nur für Menschen, die gut zu Fuß sind.
An den Steinen, die man bei uns am Rheinufer findet, lässt sich nachvollziehen, welchen Weg der Rhein und seine Nebenflüsse durch die unterschiedlichen geologischen Einheiten Deutschlands bis zu uns am Niederrhein genommen und welche Souvenirs sie dabei aus ca. 400 Millionen Jahren Erdgeschichte mitgebracht haben. Um diese Souvenirs in Form von unterschiedlichsten Geröllen jedoch bestimmen zu können, gehört ein wenig geologisches und petrographisches Hintergrundwissen. Dieses erschließen wir uns in einem Workshop an zwei Samstagen, um dann am dritten Samstag an den Rhein zu fahren und unser Wissen anzuwenden.

1. Samstag: Einführung in die Hydrologie und Geologie des Rhein-Einzugsgebietes
Wir sehen uns das heutige Rheineinzugsgebiet an und lernen, wo der Rhein seine Fracht aufnimmt oder ablagert und welche Gesteine dem Transport am längsten standhalten. Wir klären Begriffe wie Sedimentation und Mäanderbildung sowie Gleit- und Prallhang. Mit der geologischen Übersichtskarte Deutschlands erarbeiten wir uns schließlich eine Vorstellung vom geologischen Aufbau unseres Landes und lernen so, welche Gesteine am Rheinufer ihren Ursprung wo haben könnten. Dabei geht es um "altes Gebirge" wie den Schwarzwald genau so wie um "junge Vulkanite" aus der Eifel.

2. Samstag: Einführung in die Gesteinskunde und in die einfachen Bestimmungsmethoden im Gelände. Geübt wird an Original-Rheingeröllen und anderen so genannten Handstücken. Das eine oder andere eigene Fundstück kann auch gerne mitgebracht werden!

3. Samstag: Exkursion an den Rhein bei Neuss-Uedesheim zum gemeinsamen Sammeln und Bestimmen von Rheingeröllen. Wer weiß, was wir alles finden - vielleicht Granite aus dem Schwarzwald, Sandsteine aus dem Moselgebiet mit versteinerten Seelilien, Schmucksteine aus der Gegend von Idar-Oberstein oder Gold-Prüfsteine?

25.05.: Neuss-Uedesheim, vor dem Lokal "Rheinterrasse", Rheinfährstraße/Ecke Deichstraße; Buslinien 851 und 850 bis Endhaltestelle Deichstraße

Anmeldung: Siehe Kursdetails 50 Jahre Mondlandung

( ab Mo., 25.3., 18.30 Uhr )

Der Vortrag beschreibt, wie lang und beschwerlich der Weg zum Mond war, angefangen von den Theoretikern und Pionieren in den 1920er Jahren, über die V2 Raketen der Nazis und das Wettrennen zwischen den USA und der UDSSR im Kalten Krieg. Natürlich sehen wir uns den Mondflug genauer an, erfahren, was uns diese und folgende Mondlandungen gebracht haben und welche Projekte durchgeführt wurden.

Bitte beachten Sie auch unsere Tagestour zum Radioteleskop Effelsberg in der Eifel am 11. Mai!
Unsere Sonne durchquert mit ihren Planeten seit etwa 10 Millionen Jahren die "Lokale Blase". Das ist eine 300 Lichtjahre große Region innerhalb der Milchstraße, in der die Dichte des interstellaren Gases nur 50.000 Atome pro Kubikmeter beträgt. Im Rest der Milchstraße sind es durchschnittlich zehnmal so viele Atome. Schon lange war vermutet worden, dass eine Supernova-Explosion dieses Raumgebiet leergefegt hat. Überreste radioaktiver Elemente, die bei Supernova-Explosionen erzeugt werden, fand man sowohl auf dem Meeresboden als auch auf dem Mond. Doch die Zeitdatierung und weitere Befunde ergeben inzwischen folgendes Bild: Etwa 400 Lichtjahre von der Erde entfernt befindet sich ein aus vielen Tausend Sternen bestehender junger Sternhaufen, der sich heute mit 20 Kilometer pro Sekunde von uns weg bewegt. In diesem Haufen, der uns in der Vergangenheit wesentlich näher war, "zündete" innerhalb der letzten 13 Millionen Jahren ein Feuerwerk aus Supernova-Explosionen, die letzte vor 1,5 Millionen Jahren. Sie waren gerade noch weit genug entfernt, um das Leben auf der Erde nicht ernsthaft zu gefährden.
Der Vortrag stellt einen Überblick der Heilkräuter in Hinsicht auf ihre Verwendung dar. Der eine Schwerpunkt zeigt die gestalterische und standortgerechte Verwendung im Garten, der andere die Nutzung in der Küche und auf der Heilebene.
Die Homepage des Stadtverbandes der Kleingärtnervereien e. V. Neuss finden Sie unter: www.stadtverband-der-kleingaertner-neuss-online.de

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freie Plätze
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Anmeldung möglich
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fast ausgebucht
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auf Warteliste
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Kurs abgeschlossen oder Anmeldefrist überschritten.
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Kurs ausgefallen
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Anmeldung: Siehe Kursdetails
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